Montag, 5. Dezember 2011

- 82 - 2 An einem Tag+Ananas :D

Es gibt Filme über Liebe im Kino zu schauen,
Den die Frauen dieser Welt einfach zu viel Vertrauen.
Falsche Bilder, hoffnungsvolle Träume,
Ein Handkuss im Wald unter Kirschblütenbäume.


Doch dass alles entspricht nicht der Realität, glücklich werden die doch nie,
Ich bin ein Mann nichts anderes, ich weiß dass mir keine von euch je verzieh.
Doch ich muss es aussprechen, es ist ein Drang der größten Not,
Ohne Ananas im Film gibt es auch kein Happy-End im Angebot.


Was erwarten die Filmemacher von der Zuschauerschafft?
Dass ein Mann einfach alles im Leben schafft?
Dass er der Frau zu den Füßen liegt,
Sie alles bekommt, sie alles von ihm kriegt.


Doch eigentlich sieht es anders aus,
Nach einer Woche schmeißt sie ihn raus.
Verstehen sich nicht und brechen es ab,
Für eine Ananas war das Budget zu knapp.


Happy-End? Das könnt ihr gern bekommen,
Habt ihr die Ananas denn mit zum Date genommen?
Ich kann es euch bestätigen es klappt ganz und gar,
Versucht es doch einfach, es wird dann wahr.


Die größte Romanze in eurem teuren Leben,
Wird es durch eine günstige Ananas geben.
Ein Kuss am Ende, eine Nacht zusammen,
Kann nur der Kraft der Ananas entstammen.


Glaubt mir Freunde, Männer und Frauen,
Auf die romantische Macht der Ananas kann man vertrauen.
Und vielleicht zu einer Hochzeit, zu diesem besonderen Tag,
Nimmt man 2 davon mit, sofern man es mag.


Eines werd ich einer Freundin steht’s versprechen,
Von größter Wichtigkeit, das darf ich niemals brechen.
Es wird becher geben eines mit meins,
Und auf das andere schreibe ich, nur deins.. <3

- 81 - Mensch bleibt Mensch

Nie mehr der Gesellschaft unterliegen,
Nicht länger in der Sicherheit der Schatten wiegen.
Anders zu sein, heißt nicht wertlos zu sein,
Sie gliedern sich in diese falsche Gesellschaft ein.
 

Damit man sie nicht verstößt, wünschen sich nur ein wenig mehr Akzeptanz,
Ein ewiges hin und her, ein wilder Tanz.
Ohne Spaß ein halbes Leben leben,
Sowas sollte es nicht bei uns geben.
 

Schubladendenken, handeln ohne zu denken,
Ohne zu merken wie wir ihre Leben lenken.
Warum warten bis etwas Schlimmes geschieht?
Warum warten bis zum Suizid?
 

Was haben euch diese Kinder denn getan?
Wegen euch verfallen sie dem hirnlosen Wahn.
Sie dürfen wegen euch keine Kinder mehr sein.
Fühlen sich verletzt und allein.
 

Stehen schon am Rande der nächsten Schlucht,
Seid Hemmungslos mit brutaler Wucht.
Kennt sie weder als Menschen, noch bei ihren Namen,
Wollt sie ärgern, hetzen, einfach etwas gegen sie haben.
Sie sind so wunderbar und bekommen keine Chance es zu zeigen,
 

Weil sie euren Charakter übersteigen.
Es ist Schluss, aus mit dem Leid,
Sich zu ändern ist nun an der Zeit.
Egal welchem Land, Religion oder Gesinnung sie angehören,
 

Wir müssen ihre Leiden erhören.
Stumme Schreie, die sich kaum bemerkbar machen,
Weil, obwohl sie weinen, trotzdem lachen.
Wie viele Kinder müssen sich noch selbst die Haut hinunter gerben?
 

Warum müssen sie als andere Menschen sterben?
Warum sind sich die Menschen dafür zu schade,
Für Menschlichkeit, Akzeptanz und Gnade.
Anders zu sein, macht einen nicht weniger wert?
 

Was ist denn an ihrer Lebensart verkehrt?
Als ihr es nicht wusstet habt ihr sie noch begrüßt und bei jedem Treffen einen schönen Tag versprochen.
Doch als ihr es erfuhrt, habt ihr ihre Kinderherzen gebrochen.
 

Seid verdammt und lasst sie einfach so leben wie es sich als Mensch gehört.
Als ob sich wirklich einer an ihnen stört.
Es sind Menschen wie du und ich.
Einfach nur Menschen, mehr nicht.

- 80 - Humgersnot

Durstig blickt eine ganze Welt zu den Sternen,
Ernähren sich von Luft und Sonne, unfähig sich davon zu entfernen.
Feuer bricht um uns rum aus,
Kommen aus dieser Falle nicht mehr raus.


Ich will nicht mehr Hunger und Leid um mich sehen,
Ich trinke die Dürre, so kann es nicht weitergehen.
Ich esse den Staub der zu meinen Füßen liegt,
Weil man sonst nichts anderes in der Hungersnot kriegt.


Nie mehr das Knurren der Mägen hören,
Ich tanze für Regen um ihn zu beschwören.
Werde nicht am Boden liegen, mich niemals der Dürre ergeben,
Aufrecht werde ich auf beiden Beinen Leben.


Ich sauge die Sonne in mich auf,
Blicke dann zu dem sternenklaren Himmel rauf.
Werde beten und tanzen bis der Regen fällt,
Bis niemand mehr hungert auf dieser Welt.


Ich werde den Staub zu Samen drehen,
Ihn dann in der fruchtbaren Erde sähen.
Bis der Hunger von der Welt verweht,
Und mit dem Regen auch der Durst vergeht.


Bis zu diesem Tag werde ich beten und tanzen,
Mit meinen Tränen wachsen die ersten Pflanzen.
Ich werde die Sonne verzehren, in meinem Magen hegen.
Bis zu dem Tag, an dem fällt der Regen.

- 79 - Die Teile der Welt

Es ist nicht so als würden Jahre vergehen,
Ich möchte doch nur diese Welt verstehen.
Eins mit ihr werden und darauf Hoffnung setzen,
Will sie nie mehr verletzen.
Wir müssen lernen etwas der Welt wiederzugeben.
Was hätten wir denn sonst vom Leben?
Müssen unsere Instinkte wiedererwecken,
Uns nicht länger in den Schatten verstecken.


Müssen unsere animalische Seite entdecken, den Pfad zu uns selbst besteigen.
Den anderen Menschen diese Möglichkeiten zeigen.
Müssen fest daran glauben die Natur in uns zu erkennen.
Und nie mehr vor der Wahrheit davon zu rennen.
Es ist nicht mein Werk, das unsere Schmerzen lindern.
Sondern durch die Welt und ihren Kindern.
Jeder Baum, jedes Tier und sogar jeder Stein.
Wird etwas von diesem Großen sein.


Wir müssen nur aufhören unsere Augen und Ohren zu verschließen,
Das Leben in vollen Zügen genießen.
Schwimmen im Fluss von Tod und Leben,
So wird sich der Kreislauf ergeben.
Und wenn wir gehen, dann bleiben wir erhalten.
Denn erst so wird sich das Leben entfalten.
Unserer Tränen sind die Samen aus denen wir wachsen,
Gedeihen, werden stärker, wir werden erwachsen.


Wir atmen die Luft mit ganz anderen Emotionen,
Weil wir merken es wird sich mit jedem Atemzug für uns lohnen.
Wenn wir das Leben lieben, dann brauchen wir dem Tod nicht mit Angst entgegentreten.
Wir brauchen nicht für unsere Sünden um Vergebung beten.
Eins mit der Welt das ist Bestimmung
Wie wir es erreichen liegt an uns, an unserer Gesinnung.
Wenn wir unser Leben ohne Reue betrachten.
Dann sind wir es die den Tod in die Augen lachten.


Ein Teil ist Leben, der andere ist der Tod. Ein Fluss der zusammenfließt und Strudel erzeugt.

[Er mag uns manchmal mit sich reißen und Trauer auslösen, wir müssen jedoch keine Angst haben wenn wir ein Leben ohne Reue geführt haben. Dann ist der Tod nur der nächste Schritt im Leben.]

Donnerstag, 1. Dezember 2011

- 78 - Asche zu Asche, Staub zu Staub

Tausend Dinge schweben frei herum, so leis und stumm.. so leis und stumm.
Raffen wir uns wieder auf, wer kommt doch Drumherum? Wer kommt doch Drumherum?
Es ist wie Feuer, in meiner Seele. Wann brennt es endlich aus?
Der Rauch vernebelt meine Gedanken, er kommt einfach nicht mehr raus.
Ich werfe Gedanken und Erinnerung in diese Flammen, lass sie wachsen und gedeihen,
Ich muss einfach alles wieder von vorne Ordnen, möchte meinen Leib befreien.
Tunnelblick, die Übersicht verloren. Meine Brust wirkt wie zugebunden.
Ich möchte meinen Blick nach rechts und links wieder wenden. Doch ist mein Nacken von der Last geschunden.
Keine Kraft mich aufzurichten, keine Kraft um alleine zu stehen.
Fänd ich bloß den Mut und die Geduld, meinen Kopf etwas zu drehen.
Das Feuer bricht aus, mein Kopf steht unter Flammen.
Verbrannte Erinnerungen die meiner Kindheit entstammen.
Das Lachen aus vergangenen Tagen wird zu Asche unter meinen Füßen und zu etwas was wir erst neu erfuhren.
Doch hinterlassen der Brand, das Feuer und die Flammen, in meinen Gedanken schwarze Spuren.
Asche zu Asche und Staub zu Staub.
Verbann ich mich selber, wegen des Gedankenraub.
Muss mein Leben der Schönheit und der Wahrheit widmen, werde in den Flammen untergehen.
Doch wird das nicht mein Ende sein, wenn meine Gedanken und ich wie der Phoenix auferstehen.
Werd mein Leben niederlegen und ein anderes beginnen.
Werde nicht nach Rache sinnen.
Werd einfach einer Philosophie vertrauen die meinem Leben entspricht.
Am Ende stehen wir alle vor demselben und letzten Gericht.
Doch werd ich als Phoenix eine weitere Chance erhalten.
Mein Leben und was ich daraus mache, ganz anders gestalten.
Nicht von meinen Entscheidungen, sondern wie ich Situationen Empfand.
Bis jede Traurigkeit und Unmut in diesen Flammen verschwand.
Und wenn ich kein Phoenix bin, so werde ich zu kalter Asche erstarren.
Mein Leben wird niemals ein Ende finden, wenn der Staub und die Asche im Wind verharren.

- 77 - Raben und Engel

Es sind schwarze Schwingen die mich tragen, und schwarze Federn wie Asche verstreut im Wind,
Sie rauben mir den Atem und durch die Asche werd ich blind.
Ich steige höher dem Himmel hinauf und komm der Sonne viel zu nah,
Meine schwarzen Schwingen verbrennen und ich falle still und starr.


Nichts kann mich mehr retten doch gleite ich gedankenverloren tief hinab,
Ich falle immer weiter und doch spüre ich nur knapp.
Einen Luftzug der mich erreicht, einen Luftzug der mich über dem Boden hält,
Ich steige immer weiter in die Höhe und erblicke die ganze Welt.


Aus meinen schwarzen Schwingen wurden weiße Flügel, nun kann ich alles überblicken,
Ich atme wieder auf und muss nicht länger mehr ersticken.
Ich öffne meine Augen und mich übermannt ein Strahl der Sonne,
Mir fällt das Gewicht von meiner Schwingen und ich spüre diese Wonne.


Aus schwarz wird weiß aus Leben wird Tod,
Erst jetzt verstehe ich in letzter Not.
Es war mein Aufschlag, mein letztes Fühlen, der Luftzug der mich rettet,
Nie mehr werd ich meine Flügel öffnen weil man mich in Erde bettet.


Und so nimmt mein Leben wieder seinen ursprünglichen Lauf,
Aus weißen Flügeln werden schwarze Schwingen, Erde fiel auf sie hinauf.
Nur für einen Augenblick, war ich ein Engel, und starrte stumm auf die Erde nieder,
Ich höre einen letzten Flügelschlag, doch waren es nur meine Augenlieder.


Es fallen weiße Federn, auf meinem Grabe. Vielleicht war es doch kein Traum?
Ein Rabe wird zum Engel, das glaubt man kaum.


Doch gefällt mir der Gedanke, ein Engel, das will ich sein.

- 850 - (K)eine Lust

Die ewige Leier, es dreht sich im Kreis. Alpha und Omega, der Anfang und das Ende. Könnte gähnen, so ermüdend ist dieses Thema für mich. Las...