Die ewige Leier, es dreht sich im Kreis. Alpha und Omega, der Anfang und das Ende. Könnte gähnen, so ermüdend ist dieses Thema für mich. Lasst uns die Gewohnheit feiern, denn in der Gewohnheit liegt die Sicherheit und in der Sicherheit? Tja, da können wir uns verkriechen. Wer hat denn schon Lust den Kreis zu durchbrechen, niemand möchte einen kaputten Kreis. Nachher hat man nur noch ein "c" oder ein "u "& Leute, cool schreibt man nicht mit u. Und das "l" fehlt auch irgendwie oder?
Aber zurück zur Gewohnheit, so wie wir es von der Gewohnheit her kennen. Müssen uns an dem orientieren was wir täglich sehen. Brauchen es als wären wir drogenabhängig, nur dass du von Drogen auf einem Trip bist und wie oft geht man in der Gewohnheit schon auf einen Trip? Eben, so gut wie gar nicht. Müssen uns in unserer kleinen Blase zurückziehen, wie ein Vampir der in seinem Sarg am Tage schlafen geht.
Wie ein Sarg hm?
So ist auch unsere Blase, ein dunkler muffiger Sarg. Denn Gewohnheit ist das versa(r)rgen cul mal anders zu schreiben. Nicht wie ein Untoter der Masse folgen weil es einem an Gehirn mangelt. Jedenfalls auf der einen oder anderen Art. Lassen unser geistiges Verlangen etwas Neues zu lernen einfach verschimmeln, aber eben nicht so als könnten wir darauf dem Sonnenuntergang an einem Strand entgegenreiten. Die böse Art von Schimmel! Die auf dem Käse, die du nicht essen solltest. Aber ich? Ich sollte generell keinen Käse essen und doch tue ich es. Denn es ist eben eine Gewohnheit. Es schmeckt am Besten wenn man es kennt oder dann erst recht nicht. Es ist eben ein Zwiespalt. Der Gewohnheit zu entsa(r)gen und ihr doch nur wieder zu verfallen. Sich zu beschweren warum man nicht ausbricht, nur um sich dann doch wieder im Sarg mit dem Namen Gewohnheit schlafen zu legen.
Es ist eben (k)eine Lust der Gewohnehit adios zu sagen.
(K)eine Lust die Sicherheit zu verlassen.
(K)eine Lust Gefahren einzugehen und dem Unbekannten ins Gesicht zu lachen.
Aber mal ernsthaft, wer lacht schon einem Unbekannten ins Gesicht?
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Samstag, 13. Juni 2020
Sonntag, 22. Juni 2014
- 846 - Nähte
Entblöße meine Gedanken,
Reiße meinen Leib entzwei und blicke hinein.
Öffne die Seiten,
Auf denen mein Sein geschrieben steht.
Präge es dir ein und lerne mich zu lieben,
Flicke mich zusammen und schreibe es nieder.
Fülle all die leeren Seiten,
Und hauche dich in mich hinein.
Flüstere all deine Geheimnisse,
Auf dass sie in mir ruhen.
Lass sie nie mehr welken,
Lieber in mir blühen.
Wo sie genau wie du Frieden finden,
Nie mehr Schatten in der sie Zuflucht suchten.
Nie mehr Schatten,
In der sie niemals eine Zuflucht fanden.
Lass mich expandieren,
Den Einband sprengen.
Deine Seiten füllen,
Dir das gleiche tun wie du mir.
Lass es uns gleich tun,
Die Erfüllung finden und diffundieren.
Bis wir die Substanz durchdringen,
Und verstehen.
Lass uns zerreißen,
Und neu erfinden.
Lass uns fliehen,
Und uns neu entdecken.
Lass uns die Seiten herausreißen,
Sie zu Papierfliegern falten und in die Welt befördern.
Denn wir brauchen sie nicht mehr,
Wir brauchten sie nie.
Streiche über meine Nähte,
Und vergesse nie was war.
Streiche über mein Gesicht,
Und vergesse niemals was ich bin.
Dein
Reiße meinen Leib entzwei und blicke hinein.
Öffne die Seiten,
Auf denen mein Sein geschrieben steht.
Präge es dir ein und lerne mich zu lieben,
Flicke mich zusammen und schreibe es nieder.
Fülle all die leeren Seiten,
Und hauche dich in mich hinein.
Flüstere all deine Geheimnisse,
Auf dass sie in mir ruhen.
Lass sie nie mehr welken,
Lieber in mir blühen.
Wo sie genau wie du Frieden finden,
Nie mehr Schatten in der sie Zuflucht suchten.
Nie mehr Schatten,
In der sie niemals eine Zuflucht fanden.
Lass mich expandieren,
Den Einband sprengen.
Deine Seiten füllen,
Dir das gleiche tun wie du mir.
Lass es uns gleich tun,
Die Erfüllung finden und diffundieren.
Bis wir die Substanz durchdringen,
Und verstehen.
Lass uns zerreißen,
Und neu erfinden.
Lass uns fliehen,
Und uns neu entdecken.
Lass uns die Seiten herausreißen,
Sie zu Papierfliegern falten und in die Welt befördern.
Denn wir brauchen sie nicht mehr,
Wir brauchten sie nie.
Streiche über meine Nähte,
Und vergesse nie was war.
Streiche über mein Gesicht,
Und vergesse niemals was ich bin.
Dein
Samstag, 15. Februar 2014
- 841 - Konservierung
Ab und an würde ich gerne Momente
konservieren,
Sie in ein Glas betten und für immer erhalten.
Ich möchte sie behalten und betrachten,
Um ewig daran zu halten.
Diese einzelnen kleinen Momente,
Die so unscheinbar zwischen tausend anderen liegen.
Sich herauskristallisieren,
Und an mein Herz legen, als wären sie pure Liebe.
In genau diesen Momenten,
Mag ich sie für immer konservieren.
Sie vorm Zerbrechen bewahren,
Bewahren davor zu fliehen.
Bevor sie sich verflüchtigen,
Wie die letzte Note eines Geruches an mir haftend.
Dahinschwindend,
Bis nichts von ihnen übrig ist.
Ich möchte an ihnen halten,
Greifbares ertasten.
Damit sie ewig sind,
Und auch ewig bleiben.
Jene Momente die uns immer begleiten,
So intensiv und imposant.
Als wären diese,
Vor einigen Sekunden erst passiert.
Es lässt mich schmunzeln,
Während die Wolken über mir wandern.
Die Stimme geliebter Menschen mich umgeben,
Und wir gemeinsam im hellen Schein des Mondes baden.
Ich halte fest, ganz fest an diese Momente,
Die es gar nicht zu konservieren bedarf.
Weil sie schon längst tief in mich eindrangen,
Um ewig ein Bruchstück dessen zu sein, was mich, ich sein lässt.
Und ich begreife wie sehr,
Wie sehr nicht ich diese Momente halte.
Sondern vielmehr sie mich halten,
Zusammenhalten.
Offen halten,
Für viel mehr von ihnen.
Während ich langsam im Mondlicht wander,
Mit den guten Menschen die meine Seele lindern.
Während ich einfach dort entlang gehe,
Mit einem Lächeln im Gesicht.
Mich auf den kalten Boden lege,
Und für einen Moment, einen zerbrechlich kleinen Moment...
Schweige und genieße.
Sie in ein Glas betten und für immer erhalten.
Ich möchte sie behalten und betrachten,
Um ewig daran zu halten.
Diese einzelnen kleinen Momente,
Die so unscheinbar zwischen tausend anderen liegen.
Sich herauskristallisieren,
Und an mein Herz legen, als wären sie pure Liebe.
In genau diesen Momenten,
Mag ich sie für immer konservieren.
Sie vorm Zerbrechen bewahren,
Bewahren davor zu fliehen.
Bevor sie sich verflüchtigen,
Wie die letzte Note eines Geruches an mir haftend.
Dahinschwindend,
Bis nichts von ihnen übrig ist.
Ich möchte an ihnen halten,
Greifbares ertasten.
Damit sie ewig sind,
Und auch ewig bleiben.
Jene Momente die uns immer begleiten,
So intensiv und imposant.
Als wären diese,
Vor einigen Sekunden erst passiert.
Es lässt mich schmunzeln,
Während die Wolken über mir wandern.
Die Stimme geliebter Menschen mich umgeben,
Und wir gemeinsam im hellen Schein des Mondes baden.
Ich halte fest, ganz fest an diese Momente,
Die es gar nicht zu konservieren bedarf.
Weil sie schon längst tief in mich eindrangen,
Um ewig ein Bruchstück dessen zu sein, was mich, ich sein lässt.
Und ich begreife wie sehr,
Wie sehr nicht ich diese Momente halte.
Sondern vielmehr sie mich halten,
Zusammenhalten.
Offen halten,
Für viel mehr von ihnen.
Während ich langsam im Mondlicht wander,
Mit den guten Menschen die meine Seele lindern.
Während ich einfach dort entlang gehe,
Mit einem Lächeln im Gesicht.
Mich auf den kalten Boden lege,
Und für einen Moment, einen zerbrechlich kleinen Moment...
Schweige und genieße.
Freitag, 24. Januar 2014
- 839 - Auf hohen Ästen ( Haiku )
Auf hohen Ästen,
Scheint uns nichts mehr zu halten.
Außer... die Balance.
Scheint uns nichts mehr zu halten.
Außer... die Balance.
Donnerstag, 9. Januar 2014
- 838 - Lebenssphären
In einer Welt in der wir lüstern hungern,
Nach allem und doch nach nichts.
Gibt es nicht was uns je so schmecken könnte,
Wie die Sphären und ihr gleißendes Licht.
Denn köstlich wagen sie es meine Sinne zu umspielen,
Wärmen meinen Körper und meinen Geist.
Geben mir Anstöße weiterzublicken,
Selbst über den Horizont hinaus.
Und lüstern steigt die Gier, die so unstillbar scheint,
Mehr und mehr Sphären in mir aufzunehmen.
Denn vielleicht könnten sie,
Ja gerade sie, meine Zerrissenheit flicken.
Umhergerissen von all der Pracht,
Ihrer Vollkommenheit nah zu sein.
In dem Licht der Sphären zu baden,
Und etwas Ergänzung zu finden.
Ich wage es meine Augen zu schließen,
Prickelndes kribbeln unter meiner Haut.
Nur um meinem Atem freies Geleit zu lassen,
In eine Welt zu entfliehen, in der Lebenssphären existieren.
Ich verhungere, verdurste und kann nichts dagegen tun,
Denn die Gier scheint grenzenlos groß.
Ich mag entfliehen, rennen und einfach fort,
Kneife die Augen immer fester zu als....
Sanftes kitzeln meine bloße Haut umspielt,
Kühle die meine Füße umfängt.
Ich atme auf,
Ich atme frei.
Frei,
Freiheit und einen Herzschlag lang.
Nur einen Moment lang,
Glaube ich zu wandern.
Zu verspüren,
Und zu empfinden.
Zu begreifen,
Und zu verschwinden.
Mich zu entwinden,
Einzig aus der Realität zu spalten.
Da mir meine Sinne einen Streich zu spielen scheinen,
Auf einmal aus dem Nichts, die Natur zu hören.
Das Rauschen des Windes,
Den Gesang der Vögel.
Die Bewegung der tanzenden Bäume,
Und zwischen all dem... die endlose Ruhe.
Der Geruch frischen Grases liegt in der Luft,
Benebelt meine Sinne und lässt mich ruhen.
Endlich ruhen,
Ruhen bis ich einschlafe.
Als ich meine Augen aufschlage,
Verschlägt es mir die Sprache.
Denn ich scheine in einem Wald zu sein,
In dem nichts so scheint wie es wirklich ist.
Glühende Sphären die schweben und liegen,
Gleißende Lichter die um mich herumfliegen.
Und wärmende Leben greifbar nah,
Als wäre es schon immer da.
Die Sucht kommt auf,
Ich muss sie verschlingen.
Bevor ich daran vergehe,
Gehe ich lieber auf sie zu.
Ich taste mich vor,
Wandere durch kühle Gräser.
Wo kalter Tau,
Die Hitze hemmt.
Mit jedem Schritt,
Mit jedem Blick.
Mit jedem Atemzug,
Und jedem Sehnen.
Wächst die Gier,
Nach den strahlenden Sphären.
Ich wage sie zu ergreifen,
Um zu begreifen, was sie so köstlich macht.
Jeder neue Mensch,
Mit seinen neuen Gedanken.
Erschafft leuchtende Sphären,
Die sich in mir verankern.
Verketten und verheddern,
Ohne sich jemals lösen zu können.
Denn die Trennung würde meinen Tot bedeuten,
So und nur so bedeutsam sind diese Sphären.
Jede steht für etwas Besonderheit,
Für eine Kostbarkeit und Köstlichkeit.
Denn nichts tut so gut,
Wie sie in meine Seele fließen zu lassen.
Jedes Leben eine Sphäre,
Jede Sphäre ein Leben.
Ergehe ich in ihnen,
Während sie in mir zergehen.
Ich bin gierig es niemals missen zu müssen,
Jede Idee und Impression.
Ereignisse und Menschen,
Die in den Sphären wohnen.
Von ihnen zu lernen, sie mir einzuverleiben,
Bis auch sie Bestandteile meines Seins bleiben.
Lebensspähren die nicht vergehen wenn man sie isst,
So lange man keine von ihnen vergisst.
Und ich wandere nun in diesem Wald,
Sei es Realität oder Wahn.
Ich bin gierig,
Immer mehr zu erfahren.
Zu erfahren wer sie waren,
Und wer sie heute sind.
Ihre Geschichte zu kennen,
Von ihrem Sein zu kosten.
Ohne zu bedauern was es jemals kostet,
Weder Geld noch Zeit mag es lange dauern.
Zu verlangen was so lange Begierde schürte,
Die Gier selbst danach gierig zu sein.
Einmal nur noch einmal zu kosten,
Um in diesem Traum gefangen zu bleiben.
Ich schließe meine Augen,
Lasse meine Begierde ihren freien Lauf.
Und ich beginne zu laufen,
Während die Zeit an mir vorbeiläuft.
Sie rinnt, sie schmilzt,
Ja sie verläuft wie meine Realität.
Sie fließt zusammen mit allem was schien zu sein,
Und alles was ich sein kann....
Ist gierig.
Nach allem und doch nach nichts.
Gibt es nicht was uns je so schmecken könnte,
Wie die Sphären und ihr gleißendes Licht.
Denn köstlich wagen sie es meine Sinne zu umspielen,
Wärmen meinen Körper und meinen Geist.
Geben mir Anstöße weiterzublicken,
Selbst über den Horizont hinaus.
Und lüstern steigt die Gier, die so unstillbar scheint,
Mehr und mehr Sphären in mir aufzunehmen.
Denn vielleicht könnten sie,
Ja gerade sie, meine Zerrissenheit flicken.
Umhergerissen von all der Pracht,
Ihrer Vollkommenheit nah zu sein.
In dem Licht der Sphären zu baden,
Und etwas Ergänzung zu finden.
Ich wage es meine Augen zu schließen,
Prickelndes kribbeln unter meiner Haut.
Nur um meinem Atem freies Geleit zu lassen,
In eine Welt zu entfliehen, in der Lebenssphären existieren.
Ich verhungere, verdurste und kann nichts dagegen tun,
Denn die Gier scheint grenzenlos groß.
Ich mag entfliehen, rennen und einfach fort,
Kneife die Augen immer fester zu als....
Sanftes kitzeln meine bloße Haut umspielt,
Kühle die meine Füße umfängt.
Ich atme auf,
Ich atme frei.
Frei,
Freiheit und einen Herzschlag lang.
Nur einen Moment lang,
Glaube ich zu wandern.
Zu verspüren,
Und zu empfinden.
Zu begreifen,
Und zu verschwinden.
Mich zu entwinden,
Einzig aus der Realität zu spalten.
Da mir meine Sinne einen Streich zu spielen scheinen,
Auf einmal aus dem Nichts, die Natur zu hören.
Das Rauschen des Windes,
Den Gesang der Vögel.
Die Bewegung der tanzenden Bäume,
Und zwischen all dem... die endlose Ruhe.
Der Geruch frischen Grases liegt in der Luft,
Benebelt meine Sinne und lässt mich ruhen.
Endlich ruhen,
Ruhen bis ich einschlafe.
Als ich meine Augen aufschlage,
Verschlägt es mir die Sprache.
Denn ich scheine in einem Wald zu sein,
In dem nichts so scheint wie es wirklich ist.
Glühende Sphären die schweben und liegen,
Gleißende Lichter die um mich herumfliegen.
Und wärmende Leben greifbar nah,
Als wäre es schon immer da.
Die Sucht kommt auf,
Ich muss sie verschlingen.
Bevor ich daran vergehe,
Gehe ich lieber auf sie zu.
Ich taste mich vor,
Wandere durch kühle Gräser.
Wo kalter Tau,
Die Hitze hemmt.
Mit jedem Schritt,
Mit jedem Blick.
Mit jedem Atemzug,
Und jedem Sehnen.
Wächst die Gier,
Nach den strahlenden Sphären.
Ich wage sie zu ergreifen,
Um zu begreifen, was sie so köstlich macht.
Jeder neue Mensch,
Mit seinen neuen Gedanken.
Erschafft leuchtende Sphären,
Die sich in mir verankern.
Verketten und verheddern,
Ohne sich jemals lösen zu können.
Denn die Trennung würde meinen Tot bedeuten,
So und nur so bedeutsam sind diese Sphären.
Jede steht für etwas Besonderheit,
Für eine Kostbarkeit und Köstlichkeit.
Denn nichts tut so gut,
Wie sie in meine Seele fließen zu lassen.
Jedes Leben eine Sphäre,
Jede Sphäre ein Leben.
Ergehe ich in ihnen,
Während sie in mir zergehen.
Ich bin gierig es niemals missen zu müssen,
Jede Idee und Impression.
Ereignisse und Menschen,
Die in den Sphären wohnen.
Von ihnen zu lernen, sie mir einzuverleiben,
Bis auch sie Bestandteile meines Seins bleiben.
Lebensspähren die nicht vergehen wenn man sie isst,
So lange man keine von ihnen vergisst.
Und ich wandere nun in diesem Wald,
Sei es Realität oder Wahn.
Ich bin gierig,
Immer mehr zu erfahren.
Zu erfahren wer sie waren,
Und wer sie heute sind.
Ihre Geschichte zu kennen,
Von ihrem Sein zu kosten.
Ohne zu bedauern was es jemals kostet,
Weder Geld noch Zeit mag es lange dauern.
Zu verlangen was so lange Begierde schürte,
Die Gier selbst danach gierig zu sein.
Einmal nur noch einmal zu kosten,
Um in diesem Traum gefangen zu bleiben.
Ich schließe meine Augen,
Lasse meine Begierde ihren freien Lauf.
Und ich beginne zu laufen,
Während die Zeit an mir vorbeiläuft.
Sie rinnt, sie schmilzt,
Ja sie verläuft wie meine Realität.
Sie fließt zusammen mit allem was schien zu sein,
Und alles was ich sein kann....
Ist gierig.
Montag, 25. November 2013
- 834 - Die kleinen Freuden des Lebens
Einfach der Stille lauschen,
Sich etwas von der Ruhe gönnen.
Ein bisschen mit den Freunden plauschen,
Kein Müssen und kein Können.
Sich in die Musik gleiten lassen,
Langsam die Straßen hinabschreiten.
Einander an den Händen fassen,
Jetzt und für immer, nicht nur zu festlichen Zeiten.
Lange Gespräche gefolgt vom lächelnden Schweigen,
Helle Augen die ein Leuchten entfachen.
Seine wahre Natur anderen Menschen zu zeigen,
Gemeinsam herzhaft aus der Seele lachen.
Menschen wertvoll wie Diamanten,
Selten in eines jedem Leben.
Zu denen wir so gerne fanden,
Und sie nie mehr wiedergeben.
Nie mehr auf der Suche nach dem ganz großen Glück,
Selbst wenn wir an vielen Orten verweilen.
Es ist nicht nur ein großes Stück,
Es besteht aus vielen kleinen Teilen.
Bilder aus kleinen Steinen,
Steine die für Menschen stehen.
Fragmente die das Bild vereinen,
Geh einen Schritt zurück und du kannst es sehen.
Und mit jeder schönen Erinnerung füllt sich ein weiteres Feld,
Sie bilden die Farben und Pigmente in deinem Leben.
Eine aus Erinnerungen geformte Welt,
Kann erst jetzt für dich einen Sinn ergeben.
Weil du erkennst,
Dass die kleinen Freuden im Lebens zählen.
Sich etwas von der Ruhe gönnen.
Ein bisschen mit den Freunden plauschen,
Kein Müssen und kein Können.
Sich in die Musik gleiten lassen,
Langsam die Straßen hinabschreiten.
Einander an den Händen fassen,
Jetzt und für immer, nicht nur zu festlichen Zeiten.
Lange Gespräche gefolgt vom lächelnden Schweigen,
Helle Augen die ein Leuchten entfachen.
Seine wahre Natur anderen Menschen zu zeigen,
Gemeinsam herzhaft aus der Seele lachen.
Menschen wertvoll wie Diamanten,
Selten in eines jedem Leben.
Zu denen wir so gerne fanden,
Und sie nie mehr wiedergeben.
Nie mehr auf der Suche nach dem ganz großen Glück,
Selbst wenn wir an vielen Orten verweilen.
Es ist nicht nur ein großes Stück,
Es besteht aus vielen kleinen Teilen.
Bilder aus kleinen Steinen,
Steine die für Menschen stehen.
Fragmente die das Bild vereinen,
Geh einen Schritt zurück und du kannst es sehen.
Und mit jeder schönen Erinnerung füllt sich ein weiteres Feld,
Sie bilden die Farben und Pigmente in deinem Leben.
Eine aus Erinnerungen geformte Welt,
Kann erst jetzt für dich einen Sinn ergeben.
Weil du erkennst,
Dass die kleinen Freuden im Lebens zählen.
Mittwoch, 20. November 2013
- 833 - Sonnenaufgang
Und mein müdes Herz fängt an zu schlagen,
Zu kämpfen und zu leben.
Als ich die Bilder sah,
Die sich langsam im Himmel zeichneten.
Brennende Muster,
Die weder verwüsten noch zerstören.
Und nichts anderes tun,
Als erschaffen.
Ich atme auf, atme ein,
Bin sprachlos trotz meiner Worte.
Bin komplett,
Als könnte mir nie mehr etwas fehlen.
Und die ganze Kälte der Welt,
Erlischt in einem Atemzug.
Mein Herz wütet,
Wütet vor Aufregung.
Doch heute,
Heute bin ich zufrieden.
[ Inspiration durch einen unglaublich schönen Sonnenaufgang ]
Zu kämpfen und zu leben.
Als ich die Bilder sah,
Die sich langsam im Himmel zeichneten.
Brennende Muster,
Die weder verwüsten noch zerstören.
Und nichts anderes tun,
Als erschaffen.
Ich atme auf, atme ein,
Bin sprachlos trotz meiner Worte.
Bin komplett,
Als könnte mir nie mehr etwas fehlen.
Und die ganze Kälte der Welt,
Erlischt in einem Atemzug.
Mein Herz wütet,
Wütet vor Aufregung.
Doch heute,
Heute bin ich zufrieden.
[ Inspiration durch einen unglaublich schönen Sonnenaufgang ]
Donnerstag, 13. Juni 2013
- 789 - Luna
Von wirbelnden Strömen und dem tanzenden
Nebel,
Verhüllt sich mein Herz im Klang ihrer Stimme.
Wo die Wolken tiefe Wunden schneiden,
In den Himmel und sein Fleisch.
Beginnt die erste Wolke zu reißen,
Bis Tränen so groß wie Herzen fallen.
Schlagend prasseln sie auf den Boden nieder,
Bis sie ganze Täler füllen.
Das Heulen klingt die ganze Nacht,
Der Klang der niemals bricht.
Doch Wolken teilen sich am Himmel,
Bis der Mond sich völlig zeigt.
Schimmernd hell dem Wasser nah,
Sein Spiegelbild den Tanz beginnt.
Wenn mein nackter Leib ihm näher kommt,
Zur Vereinigung getragen und meine Seele diese Hülle verlässt.
Dann bleibt uns nichts, nichts außer dieses Leben,
Wo wir dem Mond entgegen heulen.
Unsere Zähne fletschen und Leiber aneinander pressen,
Bis wir verschmelzen.
Als wären wir der Mond am Horizont,
Werden wir die Welt erleuchten.
Noch einmal schneiden wir in das Fleisch und den Himmel,
Und füllen Täler mit der Flüssigkeit unserer Existenz.
Wir schauen hinauf,
Mit unseren strahlend blauen Augen.
Folgen dem Ruf vieler Herzen,
Und rufen gemeinsam heulend ihren Namen.
Luna
Verhüllt sich mein Herz im Klang ihrer Stimme.
Wo die Wolken tiefe Wunden schneiden,
In den Himmel und sein Fleisch.
Beginnt die erste Wolke zu reißen,
Bis Tränen so groß wie Herzen fallen.
Schlagend prasseln sie auf den Boden nieder,
Bis sie ganze Täler füllen.
Das Heulen klingt die ganze Nacht,
Der Klang der niemals bricht.
Doch Wolken teilen sich am Himmel,
Bis der Mond sich völlig zeigt.
Schimmernd hell dem Wasser nah,
Sein Spiegelbild den Tanz beginnt.
Wenn mein nackter Leib ihm näher kommt,
Zur Vereinigung getragen und meine Seele diese Hülle verlässt.
Dann bleibt uns nichts, nichts außer dieses Leben,
Wo wir dem Mond entgegen heulen.
Unsere Zähne fletschen und Leiber aneinander pressen,
Bis wir verschmelzen.
Als wären wir der Mond am Horizont,
Werden wir die Welt erleuchten.
Noch einmal schneiden wir in das Fleisch und den Himmel,
Und füllen Täler mit der Flüssigkeit unserer Existenz.
Wir schauen hinauf,
Mit unseren strahlend blauen Augen.
Folgen dem Ruf vieler Herzen,
Und rufen gemeinsam heulend ihren Namen.
Luna
Sonntag, 2. Juni 2013
- 786 - Glücklich
Wer sich dazu entscheidet traurig zu sein, wird vermutlich auch niemals
glücklich werden. Warum sollte es dann nicht auch andersherum klappen? Wenn ich
mir vornehme glücklich zu sein, was sollte mich daran dann hindern? Gibt es
nicht genug Gründe um glücklich zu sein? Wäre einer davon nicht vielleicht am
Leben zu sein? Natürlich ist das Leben nicht immer ein Klacks, es gibt viele
große Hindernisse die wir überkommen müssen. Aber es scheint doch keines zu
geben welches zu groß für uns wäre um es zu überwinden. Vielleicht sollten wir
anfangen uns für andere Menschen zu freuen wenn sie glücklich sind, denn auch
dies führt zum eigenen Frieden bei. Wir sollten uns an den kleinen Dingen im
Leben ergötzen, denn wenn wir lernen die kleinen Dinge im Leben zu sehen, dann
können wir so viel aus ihnen schöpfen. Ein Lächeln reicht doch schon um einen
dunklen Regentag in die schönste Sonne zu hüllen. Wir dürfen uns nicht in all
den schlimmen Dingen dieser Welt verlieren, wir müssen Anfangen das Gute aus
ihr zu filtern und mit ihnen leben. Manchmal sind wir einsam obwohl doch so
viele Menschen um uns rum sind, die Familie, unsere Freunde. Menschen die uns
vom ganzen Herzen lieben! Und selbst wenn wir eben noch nicht den Partner für
den Rest unseres Lebens gefunden haben, sollten wir niemals vergessen was wir
im Leben alles haben.
Heute habe ich mich dazu entschieden glücklich zu sein. Heute bin ich glücklich, denn ich weiß wen ich alles habe, was ich alles habe und weil ich weiß dass es Menschen gibt die ich liebe. Ich lächele für alle denen heute ein Lächeln fehlt und ich bin glücklich durch die Menschen die es genau jetzt sind.
Glücklich.
Heute habe ich mich dazu entschieden glücklich zu sein. Heute bin ich glücklich, denn ich weiß wen ich alles habe, was ich alles habe und weil ich weiß dass es Menschen gibt die ich liebe. Ich lächele für alle denen heute ein Lächeln fehlt und ich bin glücklich durch die Menschen die es genau jetzt sind.
Glücklich.
Sonntag, 31. März 2013
- 709 - Von Marienkäfern und kitzelnden Gräsern
Wenn ich einsam durch die Landschaft
streife,
Der Wind mir um die Ohren weht.
Weiß ich nicht mehr woher ich komme,
Oder wohin mich meine Wege treiben.
Der Wind mir um die Ohren weht.
Weiß ich nicht mehr woher ich komme,
Oder wohin mich meine Wege treiben.
Wo Blätter rascheln und Gräser kitzeln,
Meine Haut berühren und mich kühlen.
Dort möchte ich mich geborgen fühlen,
Diesen Ort möchte ich meine Heimat nennen.
Meine Haut berühren und mich kühlen.
Dort möchte ich mich geborgen fühlen,
Diesen Ort möchte ich meine Heimat nennen.
Ein kleiner Marienkäfer summt durch die
Luft,
Setzt sich gekonnt auf meine Nasenspitze.
Während ich ihn betrachte,
Und er mich einfach betrachtet.
Setzt sich gekonnt auf meine Nasenspitze.
Während ich ihn betrachte,
Und er mich einfach betrachtet.
Ich atme flach und kann mich nicht
bewegen,
Gefesselt und gebannt.
An den Moment der sich an meine Brust so schmiegt,
Wie die verliebteste Frau auf dieser Welt.
Gefesselt und gebannt.
An den Moment der sich an meine Brust so schmiegt,
Wie die verliebteste Frau auf dieser Welt.
Mit einem leisen Summen,
Fliegt der kleine Marienkäfer davon.
Ohne ihn an mich zu binden,
Ohne ihn an mich zu ziehen.
Fliegt der kleine Marienkäfer davon.
Ohne ihn an mich zu binden,
Ohne ihn an mich zu ziehen.
Weil er so zerbrechlich ist,
Weil er die Freiheit verdient.
Möchte ich ihm niemals schaden,
Und niemals aus der Welt entfernen.
Weil er die Freiheit verdient.
Möchte ich ihm niemals schaden,
Und niemals aus der Welt entfernen.
Noch küssen und streicheln mich die
kühlen Gräser,
In die ich mich so sanft zur Ruhe lege.
Wo mich Tautropfen wecken,
Wo sie meine Gedanken lindern.
In die ich mich so sanft zur Ruhe lege.
Wo mich Tautropfen wecken,
Wo sie meine Gedanken lindern.
Und wenn ich wahrlich einsam durch die
Landschaft streife,
Dann begebe ich mich einfach an diesen Ort.
Wo Vögel zwitschern und Bienen summen,
Wo Marienkäfer meine Haut berühren.
Dann begebe ich mich einfach an diesen Ort.
Wo Vögel zwitschern und Bienen summen,
Wo Marienkäfer meine Haut berühren.
Weil ich weiß,
Hier bin ich geborgen.
Hier bin ich geborgen.
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- 850 - (K)eine Lust
Die ewige Leier, es dreht sich im Kreis. Alpha und Omega, der Anfang und das Ende. Könnte gähnen, so ermüdend ist dieses Thema für mich. Las...
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Die ewige Leier, es dreht sich im Kreis. Alpha und Omega, der Anfang und das Ende. Könnte gähnen, so ermüdend ist dieses Thema für mich. Las...
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Schon so viele Stunden bist du wach, Hast sie einfach nur damit verbracht. Über all die Dinge zu fantasieren, Die in deinen Gedanken pa...