Dienstag, 3. April 2012

- 249 - Meine Heimat, meine Welt, meine Passion


Komm mit mir wo eintausend Dinge geschehen,
Die du zu kennen scheinst doch hast du sie noch nie gesehen,
Komm mit mir wo eintausend Nächte einhalt gewähren,
Wo wir jede Minute des Lebens ehren.

Ich kenne meine Heimat, ich will sie dir so gerne Zeigen,
Du musst dein Kopf nur einmal drehen und ihn zur Seite neigen.
Schaue dort wo mein Finger ruht, am Hafen liegt sie fern,
Ein strahlendes Juwel, meine Heimat ist ein Stern.

Dort oben kannst du es genau erkennen, die Straße die dorthin führt,
Eine Welt um die sich eintausend Geschichten ranken, eine Welt die dich berührt.
Eine Welt von der man erzählt, dass sie nicht existiert,
Doch guckt nur mal genauer hin, was denkst du was da jetzt passiert?

In meiner Heimat, leben wir das Leben, so wie es gedacht war,
Wir tanzen unser Leben, und uns ist allen klar.
Wenn ich jetzt einen anderen Pfad beschreite, dann führt er nur zu dir,
Denn egal wohin ich auch blicke, meine Heimat ist bei mir.

Und wenn du denkst, der Himmel färbt sich blau,
Dann wissen wir, allesamt genau.
Die Nacht kehrt ein, und ein einziger Stern,
Leuchtet am Himmel aus dieser fern.

Dieser Stern ist meine Heimat, meine Welt, meine Passion,
Und wenn ich mich mal einsam fühl, dann wisst ihr es längst schon.
Ihr sorgt euch um mein Befinden, und so geht es mir bei dir,
Meine Heimat ist wo ich mich heimisch fühle, und das ist genau hier.

Ich liebe dieses Leben, die Menschen in ihm drin,
Ihr seid so einzigartig, ihr gibt mir meinen Sinn.
Ich freue mich für euch, und so wird es immer sein,
Ich teile meine Heimat mit dir, also komm doch einfach rein.

In meinen Stern dort am Hafen, wo die Möwen krächzen laut,
Wenn du sie zum ersten Mal erblickst bekommst du Gänsehaut.
So ging es mir beim ersten Mal und jedes andere darauf,
Das ist ihr Preis, den nehme ich in Kauf.

In meiner Heimat an meinem Hafen,
Dort kann ich am besten schlafen.
Ein Juwel von unschätzbaren Wert,
Meine Heimat, wo unser Leben ist unbeschwert.

In meiner Heimat

- 248 - Gefühle


Ein Gefühl welches zu beschreiben gilt,
Doch ewiglich, unbeschreiblich bleibt.
Ein Gefühl, wir zu vergessen versuchen,
Doch ewiglich, unvergesslich bleibt.

Wenn wir lernen mit Gefühlen umzugehen,
Ist es dann noch ein Gefühl was wir spüren?
Wenn wir lernen Gefühle zu isolieren,
Werden wir sie dann noch spüren.

Gibt es Gefühle die nur dann entstehen,
Wenn etwas Einzigartiges entsteht?
Gibt es Gefühle die nur dann bestehen,
Wenn etwas Neues entsteht?

Was für ein Gefühl, wird es sein zu heiraten?
Bleibt es ewiglich, unbeschreiblich?
Wie ist es, Kinder zu bekommen?
Bleibt es ewiglich, unvergesslich?

Es gibt so viele Gefühle die wir noch nicht kennen,
Denen wir gelobten sie kennenzulernen.
Und wenn wir sie kennenlernen, dann werden wir sie nicht verstehen,
Weil sie unverständlich sind.

Wird mein Herz es jemals lesen,
Was nicht geschrieben steht,
Nicht mit den Augen zu erkennen,
Und doch erkennen wir es.

Was für ein Gefühl ist es, sein Kind in seinen Händen zu halten,
Als würde es dir jeden Momentan in eintausend Stücke zerbrechen?
Werden wir es nicht wiedergeben können, denn dieser und eintausende andere Momente sind,
Unbeschreiblich.

- 247 - Hochzeitskleid


Da steht sie, unsere schöne Braut, bereit für ihren Tag,
Bereit den Bund der Ehe einzugehen, bereit für ein ja.
Sie brachte mich so oft zum Lachen, das kann ich gar nicht zählen,
Doch etwas anderes, gibt es zu erzählen.

Ich bin glücklich und froh sie zu kennen, durch sie konnte ich einiges überstehen,
Es war mir eine Freude, eine Ehre, mit ihr in dieselbe Klasse zu gehen.
Sie hat sich dies verdient, sich sowas aufzubauen,
Niemand auf dieser Welt, darf ihr dieses klauen.

Den Mann den sie liebt,
Die Wohnung die sie kriegt,
Die Kinder noch werden,
Und das Kleid in dem es passieren wird.

Ihr Hochzeitskleid.

Ich selbst es noch nicht gesehen, kann es nur von den Worten anderer erahnen,
Welche Schönheit und Vollkommenheit, sie umgibt.
Ich bin so glücklich dass ihr Tag kommt,
Ihr Hochzeitstag naht.

Es ist als wäre alle Welt, unbeschwert und leicht. Als wäre alles Böse fort,
Nur durch ein einziges Wort.
Ein Wort welches noch kommen wird, zwei die danach noch folgen,
Ja, ich will.

Ich freue mich auf ihren Tag, an den sie beide,
Als Mann und Frau,
Neben einander schreiten,
Den sie zusammen für immer begleiten.

Und dort steht sie nun unsere Braut, in ihrem Hochzeitkleid,
Ist ihr Tag noch nicht gekommen, doch ist es bald soweit.
Ich werde dir an diesen Tag, ein treuer und guter Freund sein,
Dich in dem was du tust, was ihr tut unterstützen,

Und mit euch glücklich sein.

Lebe wohl schöne Braut,
Und komm als eine andere, glücklichere Person wieder.

Montag, 2. April 2012

- 246 - Wie geschmolzener Schnee


Dein Atem geht schwer und du blickst um dich herum,
Leise fällt der Schnee, Tränen rollen so stumm,
Von deinem Gesichte nieder, auf unseren Boden.
Den wir gemeinsam einstig bewohnten.

Wisch dir deine Tränen weg, die Zeit ist noch nicht gekommen,
Der Schnee liegt und bleibt da jetzt, er wird dir nicht genommen.
Der Schnee reflektiert, deinen wünschen und träumen,
Dein Kopf steckt in den Wolken, hoch über den Bäumen.

Deine ganze Welt, ist unter einem weißen Tuch gehüllt,
Die Luft ist von Kälte, und Träumen gefüllt.
Von deinen, unseren und die von dem Schnee,
Du darfst noch nicht weinen, denn es ist doch alles okay.

Ich bin bei dir so wie der Schnee um uns liegt,
Du siehst, wie jede Flocken um uns fliegt.
Vom Winde von links nach rechts gerissen,
Der Schnee ist doch da, warum willst du mich vermissen.

Deine Nähe ist so warm, doch tut sie dem Schnee kein Leid,
Selbst du bist umhüllt, von einem weißen Kleid.
Wenn du dich durch die Kälte bewegst,
Wenn du meine Hand auf deine Brust legst.

Dann höre und fühle ich deines warmen Schlages,
Den deines Herzens, des Schnees und den des Tages.
Ich hatte keine andere Wahl, konnte deine Tränen nicht mehr unterdrücken,
Denn mit mir kamen auch andere Lücken.

Der Tag kam näher, der Schnee schmolz hin,
Dein Herz hörte auf, ich verlor meinen Sinn.
Der Tag kam näher, der Schnee kam nie wieder,
Doch fiel ich vom Himmel, wie der Schnee auf die Erde nieder.

Ich wurde eins mit ihr, wie der geschmolzene Schnee, der dich umhüllte.

Sonntag, 1. April 2012

- 245 - Was würde ich bereuen?


[Bevor ihr das Gedicht lesen solltet, macht erstmal das hier an :
http://www.youtube.com/watch?v=zvxD0uQ_thc&list=FLs4GlPwYSddjLkMOXxl08dw&index=4&feature=plpp_video ]

Ich lausche der Musik die die Streicher erzeugen,
Wenn ich jetzt sterben sollte, hätte ich nichts zu leugnen.
Ich stehe zu meinen Taten und zu meinem Leben,
Schließlich war es meines und nicht das eines anderen.

Kalter Nebel liegt auf dem Gras und dem Moos,
Nur noch einmal Liebe spüren, einen warmen mütterlichen Schoß.
Einen letzten Kuss, einen letzten Abschied,
Doch bin ich es und nicht jemand anderes.

Sie versammeln sich, um eine letzte Zeit zu verbringen,
Doch warum müssen sie so traurig klingen.
Wozu haben sie sich hier draußen an den Gräbern getroffen,
Es ist mein Leben, nicht das eines anderen.

Sie weinen, und schluchzten können sich kaum mehr halten,
Die Streicher spielen ihre Melodie, doch sind es Tränen die schallten.
Und auf dem Boden zu tropfen begannen wie der Regen,
Weinten sie um mich, nicht um einen anderen.

Stehen sie dort wo sie weinten, wo nun der Regen hält,
Für sie zerbrach eine ganze Welt,
Die Welt die ich für sie war,
Ich und kein anderer.

Es wäre gelogen zu sagen ich würde nichts in meinem Leben bereuen,
Eines, das sie sich nicht mehr freuen,
Mein Lächeln, meine Liebe mein Leben vermissen,
Mich, mich und sonst niemand anderes.

Setzen die Streicher zum letzten Stück an, der Regen scheint nie zu enden,
Ich steh doch hinter euch, ihr müsst euch nur wenden.
Ihr tut es und könnt mich sehen,
Ich sehe euch, doch niemand anderes sieht mich.

Die Streicher spielten, sie spielten wie sie es niemals taten,
Sie endeten als sie mich verscharrten.
Ich bereute nur eines, es wäre nicht mehr am Leben zu sein,
Bei euch, bei niemanden sonst.

Wenn ich jetzt sterben würde, würdet ihr mit mir sterben.
Und die Musik der Streicher, mit uns.

- 244 - Irgendwie

 Heute, in dieser Nacht, da bin ich wieder aufgewacht,
Irgendwie, weckst du mich auf,

Deine Nähe tut so gut, doch fehlt mir dazu der eigene Mut,
Irgendwie, weckst du mich auf,

Manchmal in dieser Nacht, falle ich aus dem Bett,
Mit Tränen in dem Gesicht, wo kannst du nur sein.

Meine Erinnerung, ist alles was mir jetzt noch bleibt,
Irgendwie, weckst du mich auf.

----------------------------------------------------------------

Eine weiter Nacht, habe ich wieder wach verbracht,
Irgendwie, weckst du mich auf,

Dein Geruch ist was mich hält, ich suche dich auf der ganzen Welt,
Irgendwie, weckst du mich auf,

Wenn ich nur schlafen könnt, dann wäre ich wohl bei dir,
Doch dies ist nicht der Fall, wo kannst du nur sein?

Manchmal wenn ich deinen Atem spür, schnell ich raus und lauf zur Tür,
Irgendwie, weckst du mich auf,

----------------------------------------------------------------

Jene Nächte, sind die Nächte die ich gerne mit dir verbrächte,
Diese Nächte sind die Nächte, endlos, kalte Nächte,

Jene Nächte, sind die Nächte die ich nur mit dir verbrächte,
Diese Nächte sind die Nächte, Nächte in denen ich dir näher komm,

----------------------------------------------------------------

Heute, in dieser Nacht, da bin ich nicht aufgewacht,
Irgendwie, bist du mir so nah,
Deinen Atem kann ich auf mir spüren, dies kann nur zu einem führen,
Du bist nah bei mir,

Ganz nah bei mir,

Bei mir.


[Wenn ich träumen würde, dann würde ich von dir träumen]

- 243 - Müde


Müde,
So lange nicht geschlafen,
Den Träumen so nah, wohin sie mich wohl führen?
In ein fremdes Land, zu den Sternen oder einfach nur zu dir?

Müde,
Meine Augen sind so schwer,
Ich träume davon bald wieder zu träumen.
Von fremden Ländern, von Sternen und von dir.

Müde,
Ich kann mich nicht an diese Welt binden,
Denn sind die Träume keine Entschuldigung dafür,
Das wir denken ein Teil dieser Welt zu sein.

Müde,
Müde durch diese Wachsamkeit, möchte ich doch nur ruhen.
Denn diese Entschuldigung, diese Gedanken,
Sind kein Ersatz für das was wir durchlebten.

Müde,
Meine Augen brennen, dieses Licht, wo führt es wohl hin?
Zu meinen Träumen oder in den Tod?
Es tut so weh sie auf zu halten, ich glaube ich schlafe gleich ein.

Müde,
Nur noch einen Augenblick,
Etwas hält mich wach, fern von den Träumen,
Fern von den fremden Ländern, fern von den Sternen, fern von dir.

Müde,
Müde durch diesen Alltag,
Jeden Tag die gleichen Menschen, die gleiche Zeit, die gleichen Momente,
Die Nacht ist jedoch anders.

Müde,
Müdigkeit, ich reibe mir Sand aus meinen Augen,
Doch kommt mit ihm auch der Schlaf, sie fallen zu,
Ich träume.

Ich war so müde,
Meine Augen waren so schwer, bis sie endlich fielen.
Ich wollte träumen, doch träumte ich nicht normal,
Ich war endlich frei.

Frei von allem was mich so müde machte,
dieselben Menschen, das selbe Leben, die selbe Zeit, die selben Momente,
Doch eines ist gänzlich anders, - ich schlafe -.
Und träume nachts von dir, in einem fremden Land,

Wir blicken zu den Sternen,
Und träumen gemeinsam von ihnen.

- 850 - (K)eine Lust

Die ewige Leier, es dreht sich im Kreis. Alpha und Omega, der Anfang und das Ende. Könnte gähnen, so ermüdend ist dieses Thema für mich. Las...