Von klein auf an waren wir wie ein weißes
Blatt Papier,
Unbeschriftet, roh und völlig leer.
Doch heute stehen wir wo wir stehen,
Im Leben, als Persönlichkeit. Als Atelier.
Und mit den ersten Jahren, kamen die ersten
Farben,
Die ersten Striche, die ersten Figuren.
Die Stücke banden sich grotesk zusammen,
Ja es kamen die ersten Menschen und mit ihnen die ersten Namen.
Wir waren ein Malbuch, welches wir noch
ausmalen müssten,
Mit jedem Tag kamen mehr Farben,
Mehr Gedanken und ihrer Projektionen,
Und ganze Farbexplosion als wir das erste Mal küssten.
Gedankenkritzelei ist es, was wir heute sind,
Wir waren weiße Blätter, in einer bunten Welt.
Die darauf warteten bemalt zu werden,
Gedankenwerke schon als kleines Kind.
Ein Mosaik voller Gedanken und Erinnerungen,
Farbsprenkel, kleine Tupfer.
Weiße Flecken, noch nicht genug gemalt,
Und wir atmen die Welt tief in unsere Lungen.
Damit Farben unsere Lungen füllen,
Uns tief bis zur letzten Faser zeichnen.
Jede weiße Stelle mit etwas Farbe ersetzen,
Bis uns die Gedanken verhüllen.
Wie ein weißes Tuch sich auf uns legen,
Um von vorne wieder zu beginnen.
Neu zu zeichnen, mehr zu malen,
Gedankenkritzelei erwägen.
Gedankenmalerei bis zu unseren letzten Tagen,
Alles festhalten, jeden Tag neue Farben.
Nicht bis wir alt und grau sind sondern alt und bunt,
Und wir uns selbst aufschlagen.
Wie ein Bilderbuch.
Sonntag, 17. November 2013
- 829 - Schlechter Gedanke ( Tanka )
Ich breche ihn auf,
Meinen schlechten Gedanken,
Breche ihn in zwei.
Und schaue nach ob eine,
Glückskeksnotiz in ihm steckt.
Meinen schlechten Gedanken,
Breche ihn in zwei.
Und schaue nach ob eine,
Glückskeksnotiz in ihm steckt.
Donnerstag, 7. November 2013
- 828 - Was ich mir wünsche? ( Tanka )
Was ich mir wünsche?
Ein aufrichtiges Lächeln,
Ja, etwas Liebe.
Zwischen den grauen Wolken,
Und all den schweren Tropfen.
Ein aufrichtiges Lächeln,
Ja, etwas Liebe.
Zwischen den grauen Wolken,
Und all den schweren Tropfen.
- 827 - Dein Heiligtum
Sanfte Berührung,
Vibrierende Brust.
Was schenkst du mir,
Wenn nicht deine Liebe?
Leise zieht dein Atem,
Durch die Welt in die wir beide gehören.
Du beschenkst mich,
An jedem Tag.
Wohin ich gehe,
Verfolgst du mich.
Fast so,
Als wärst du mein Schatten.
Und der dunkle Glanz deines Leibes,
Beherbergt das größte Herz.
Welches du mir widmest,
In jeder einzelnen Berührung.
Deine Wärme,
Ist mein Heim.
Und mein Herz,
Dein Heiligtum.
Blicke mich an mit deinen blauen Augen,
Als würdest du die Welt mit ihnen rauben.
Lege dich sanft auf meine Brust,
Schlafe ein und schnurre dein Lied.
Kleine Katze.
Vibrierende Brust.
Was schenkst du mir,
Wenn nicht deine Liebe?
Leise zieht dein Atem,
Durch die Welt in die wir beide gehören.
Du beschenkst mich,
An jedem Tag.
Wohin ich gehe,
Verfolgst du mich.
Fast so,
Als wärst du mein Schatten.
Und der dunkle Glanz deines Leibes,
Beherbergt das größte Herz.
Welches du mir widmest,
In jeder einzelnen Berührung.
Deine Wärme,
Ist mein Heim.
Und mein Herz,
Dein Heiligtum.
Blicke mich an mit deinen blauen Augen,
Als würdest du die Welt mit ihnen rauben.
Lege dich sanft auf meine Brust,
Schlafe ein und schnurre dein Lied.
Kleine Katze.
- 826 - Ein letzter Gedanke
Mein Blick,
Heftet an dir.
Nimmt Besitz,
Und schmeckt.
Was nicht zu schmecken ist.
Du wirbelst,
Du tanzt.
Nicht greifbar,
Nicht mit den Händen.
Nur mit den Augen.
Lässt mein Herz schweigen,
Schlagen und verstummen.
Leise werden,
Flüstern.
Wo nur wir es hören.
Knistern,
In der Luft.
Ein Lodern,
Brennen.
Als würden mich Flammen umschließen.
Die Sicht,
Versperrt.
Dein Tanz,
Nur dein Tanz.
Der meine Sinne umfängt.
Keine Zeit,
Kein Atem.
Nur Schmerz,
Brennen.
Als stünde meine Lunge unter Feuer.
Verworren,
Ein Tanz.
Dein Tanz,
Alles was bleibt.
Dein Tanz in der Dunkelheit.
Sinnesraub,
Verstummender Schlag.
Brennende Lungen,
Ein letzter Gedanke.
Rauch.
Heftet an dir.
Nimmt Besitz,
Und schmeckt.
Was nicht zu schmecken ist.
Du wirbelst,
Du tanzt.
Nicht greifbar,
Nicht mit den Händen.
Nur mit den Augen.
Lässt mein Herz schweigen,
Schlagen und verstummen.
Leise werden,
Flüstern.
Wo nur wir es hören.
Knistern,
In der Luft.
Ein Lodern,
Brennen.
Als würden mich Flammen umschließen.
Die Sicht,
Versperrt.
Dein Tanz,
Nur dein Tanz.
Der meine Sinne umfängt.
Keine Zeit,
Kein Atem.
Nur Schmerz,
Brennen.
Als stünde meine Lunge unter Feuer.
Verworren,
Ein Tanz.
Dein Tanz,
Alles was bleibt.
Dein Tanz in der Dunkelheit.
Sinnesraub,
Verstummender Schlag.
Brennende Lungen,
Ein letzter Gedanke.
Rauch.
- 825 - Nur ich, die Wellen und das Meer
Langsam wandelnd,
Auf kaltem Holz.
Rauschendes Wasser,
Ein Tropfen der fällt.
Meere die Beben,
Worte die fließen.
Stille im Jetzt,
Stille im Sein.
Mit jedem Schritt,
Knirschen unter der Sohle.
Kiesel die Rollen,
Holz das bricht.
Blätter die tanzen,
Winde die drehen.
Tragen mich fort,
Tragen mich weit.
Bis zum Horizont,
Bis zum Meer.
Bis zum Steg,
Bis zum Ende.
Leise Schritte,
Knirschendes Holz.
Beruhigendes Rauschen,
Die Sonne verschmilzt.
Nur ich,
Die Wellen und das Meer.
Sitzend am Steg,
Wo die Sonne den Horizont küsst.
Heimat,
So fühlt sich Heimat an.
Auf kaltem Holz.
Rauschendes Wasser,
Ein Tropfen der fällt.
Meere die Beben,
Worte die fließen.
Stille im Jetzt,
Stille im Sein.
Mit jedem Schritt,
Knirschen unter der Sohle.
Kiesel die Rollen,
Holz das bricht.
Blätter die tanzen,
Winde die drehen.
Tragen mich fort,
Tragen mich weit.
Bis zum Horizont,
Bis zum Meer.
Bis zum Steg,
Bis zum Ende.
Leise Schritte,
Knirschendes Holz.
Beruhigendes Rauschen,
Die Sonne verschmilzt.
Nur ich,
Die Wellen und das Meer.
Sitzend am Steg,
Wo die Sonne den Horizont küsst.
Heimat,
So fühlt sich Heimat an.
Mittwoch, 30. Oktober 2013
- 824 - Sinnfindung ( Haiku )
Wenn ich heute nicht,
Meinen Sinn entdecken kann,
Dann vielleicht morgen.
Meinen Sinn entdecken kann,
Dann vielleicht morgen.
- 823 - Das letzte Bild
Als kalter Wind die Blätter blies,
Da stieß es mir durch mein Herz hindurch.
Und hinterließ nichts,
Nichts außer Ruhe.
Vom Rascheln umgeben,
Lässt mich nichts mehr beben.
Als die Blätter um mich rum,
Drumherum in meinem Leben.
Langsam ihre Farbe verlierend kann ich sie niemals vergessen,
Habe den Gedanken ewig besessen.
Ihn nie verdrängt,
Den Drang mein Sein an ihnen zu messen.
Ich bin ein Blatt im Wind und lass mich tragen,
An diesen kalten herbstlichen Tagen.
Die mich wegwaschen mit ihrem Regen,
Und nichts bleibt außer rege Fragen.
Wieso wir im Winde wehen,
Uns langsam drehen.
Bis wir auf den Boden schlagen,
Sogleich schlagend vergehen.
Heute trage ich die Erinnerungen in meinen Gedanken,
Von Ästen und Blättern die im Winde wanken.
Ein einsamer Fall, ich stürze,
Und das letzte Bild vor meinem Aufschlag.
Ranken.
Da stieß es mir durch mein Herz hindurch.
Und hinterließ nichts,
Nichts außer Ruhe.
Vom Rascheln umgeben,
Lässt mich nichts mehr beben.
Als die Blätter um mich rum,
Drumherum in meinem Leben.
Langsam ihre Farbe verlierend kann ich sie niemals vergessen,
Habe den Gedanken ewig besessen.
Ihn nie verdrängt,
Den Drang mein Sein an ihnen zu messen.
Ich bin ein Blatt im Wind und lass mich tragen,
An diesen kalten herbstlichen Tagen.
Die mich wegwaschen mit ihrem Regen,
Und nichts bleibt außer rege Fragen.
Wieso wir im Winde wehen,
Uns langsam drehen.
Bis wir auf den Boden schlagen,
Sogleich schlagend vergehen.
Heute trage ich die Erinnerungen in meinen Gedanken,
Von Ästen und Blättern die im Winde wanken.
Ein einsamer Fall, ich stürze,
Und das letzte Bild vor meinem Aufschlag.
Ranken.
Abonnieren
Posts (Atom)
- 850 - (K)eine Lust
Die ewige Leier, es dreht sich im Kreis. Alpha und Omega, der Anfang und das Ende. Könnte gähnen, so ermüdend ist dieses Thema für mich. Las...
-
Ein einziger Hauch der genügt, Einen Sturm zu entfesseln. Einer der dich nicht mehr hält, Genau so wie mich. Wir stürmen und drängen di...
-
Die ewige Leier, es dreht sich im Kreis. Alpha und Omega, der Anfang und das Ende. Könnte gähnen, so ermüdend ist dieses Thema für mich. Las...