Sonntag, 10. März 2013

- 685 - Leben im Moment ( Haiku )

Lebe den Moment.
Wo dein Herz die Stille kennt,
Und lebe ihn aus.

- 684 - Ich sah die ganze Welt

Mein ganzes Leben sah ich die Welt, aus dem kleinen Zimmer raus,
Das Fenster war nicht gerade groß, doch mein Blick streckte sich weit hinaus.
Ich konnte die Jahreszeiten sehen,
Menschen Hand in Hand dort gehen.


 
Ich konnte Vögel den Himmel erobern hören,
Wo Winde zum Tanz der Bäume gehören.
Und mein ganzes Leben sah ich diese Welt, aus einem kleinen Raum,
Doch meine Haut wurde nie geküsst, denn zu spüren vermag ich kaum.


 
Den Regen den ich so oft schon sah,
Der Schnee der Teil meiner Träume war.
Die Sonne die in hellen Strahlen fällt,
Jeder Moment dort draußen in dieser Welt.


 
Mein ganzes Leben sitze ich in diesem kleinen Zimmer,
Und von innen hört niemand dies Gewimmer.
Das Weinen und Rollen von endlosen Tränen,
Weil wir uns niemals begegnen.


 
Denn wer schaut in ein kleines Fenster, wenn die Welt einem zu Füßen liegt,
Wenn der kleine Vogel hoch in den Himmel fliegt.
Wer hätte da noch Zeit sich an Räume zu binden,
Wo Tränen und Einsamkeit in der Stille verschwinden.


 
Ich saß mein ganzes Leben in diesem Raum, habe wahrlich alles gesehen,
Doch habe ich nie nur einen Moment davon gespürt und werde es niemals mehr verstehen.
Aus meinem Raum heraus werde ich nie mehr treten, denn es ist stets fest verschlossen,
Und vielleicht fühlt sich so der Regen an, wie jene Tränen von mir vergossen.


 
Ich sitze hier in diesem kleinen Raum und sehe die ganze Welt,
Doch sah ich niemals den Grundstein und die Mauer die mich hier gefangen hält.


Und ich wünschte mir nur einmal,
Den frischen Wind auf meiner Haut zu spüren.


 
Doch ich bin ein Gefangener,
Ein Gefangener in mir selbst.

Samstag, 9. März 2013

- 683 - Benebelter Geist

Manchmal weiß der benebelte Geist das Herz mehr zum Ausdruck zu bringen als der nachdenkliche Mensch der dahinter steht. Doch viel zu oft stecken Fehler und Fehlinterpretationen dahinter. Ich wünschte ich würde schlafen um in einen einfachen Traum zu versinken, noch einmal zwischen all 
den Schwierigkeiten versinken und vergessen.

Ich kann nicht, ich würde nie,
Denn mein benebelter Geist kennt mich besser als jeder andere.


Manchmal bin ich ein Idiot und manchmal einfach nur jemand der ein Herz in der Brust hat.

Freitag, 8. März 2013

- 682 - Beobachter

Ich war die Welt,
und doch nur ein kleines Staubkorn.

Ich formte den Himmel,
als deiner mich formte.

Ich bin ein Beobachter,
nichts weiter als ein Beobachter.

Donnerstag, 7. März 2013

- 681 - Eindrücke aus einer glücklichen Kindheit

Lange Autofahrten * Felder * der Ausblick aufs Wasser * warme Tage * frische Briesen * das Rauschen der Wellen * Sand zwischen den Zehen * lachende Kinder * der Wind der um die Ohren pfeift * Freunde * Übernachtungen * im Wohnwagen sitzen * kühle Nächte * Regenschauer * der Geruch von nassem Gras * prasselndes Klopfen von Regentropfen * die Stille der Natur

Dienstag, 5. März 2013

- 680 - Das größte Abenteuer

>>Gestern war die Welt das größte Abenteuer, heute sind wir es...<< 

Die Worte zergingen mir auf der Zunge, auf meinem Herzen, sogar auf meiner Seele. Ich versetzte sie in Schwingung und ließ sie tanzen. Der Abend versprach vieles und dennoch so wenig, denn im Vergleich zur großen Welt was war das schon? Was war das schon?

Langsam verging dein Atem zu weißem Rauch, funkelnde Eiskristalle umspielten deine Lippen und Eiskugeln perlten deine Wangen hinab. Ich zog dich nah an mich heran um dich zu küssen um dir zu sagen was ich denke. Denn ein Moment genügte uns um zu sagen was da war, was da immer sein würde.

Die Liebe. 

>>Gestern war die Welt das größte Abenteuer, heute sind wir es und morgen? Morgen wird das Gestern das größte Abenteuer sein.<<

- 679 - Glück und Lächelei

Wenn wir einander hängen lassen, unabhängig davon ob wir uns kennen oder nicht, was sind wir dann wert? Welchen Wert hat die Existenz wenn wir das Leben als einziger Leben. Natürlich gehört unser Leben nur uns selbst und wir müssen gucken das wir unser eigenes Glück finden aber werden wir dazu in der Lage sein wenn wir alle Menschen die uns auf unserem Pfad begegnen am Straßenrand stehen lassen?


Nächstenliebe ist ein Schritt in Richtung des eigenen Glückes. Wir werden erkennen dass wenn wir anderen Menschen ein einfaches Lächeln ins Gesicht zaubern können, wir dazu in der Lage sind die Welt ein kleines Stück zu verändern.
Vielleicht nicht gerade die große weite Welt, aber die Welt einzelner Menschen und das ist doch schon so endlos viel wert.
Manchmal brauchen gerade diese Menschen zwei kräftige Arme die sie wieder auf die Beine stellen, zwei Ohren die ihnen zuhören und zwei Augen die sie nicht mit diesem Blick der Verachtung strafen.
Es liegt in unseren Händen ein bisschen mehr Glück und Lächelei zu verbreiten. Also lasst uns die Zeit nutzen und es geschehen lassen.



Sonntag, 3. März 2013

- 678 - Ein unsterblicher Traum

Du bist mein unsterblicher Traum,
Das Herz in meiner Brust.
Der Sauerstoff in meinen Lungen,
Die Liebe die mich erfüllt.



Du bist mein unsterblicher Traum,
Nicht weniger.
Nur mehr,
Mehr für mich.


 
Du bist mein unsterblicher Traum,
Den ich jedoch nicht in meinem Schlafe finde.
Du bist da wenn ich an meine Zukunft denke,
Du bist da, ja. Du bist einfach nur da für mich.


 
Das schlagende Herz,
Das bist du für mich.
Und lass mich,
Deines sein.


 
Soll meine Hand auf deiner ruhen,
Deine Augen auf meinen.
Meine Lippen auf deinen,
Dein Herz auf meinem.


 
Du bist mein unsterblicher Traum,
Und ich hoffe...

 

Ich deiner.

- 850 - (K)eine Lust

Die ewige Leier, es dreht sich im Kreis. Alpha und Omega, der Anfang und das Ende. Könnte gähnen, so ermüdend ist dieses Thema für mich. Las...