Sonntag, 30. September 2012

- 464 - Info/Frage : Themen

Da ich mir eine nähere "Beziehung" zu meinen Lesern aufbauen möchte, würde ich euch gerne Fragen was für Themen euch interessieren würden. Worüber würdet ihr gerne etwas lesen?

Was dabei aber ganz wichtig ist ihr müsst mir gar nicht einmal unbedingt ein konkretes Thema sagen, mir geht es ja auch dabei euch ein wenig kennenzulernen. Ich würde mich freuen wenn ihr mir schöne Eindrücke von euch schildert, etwas was euch berührt. Vielleicht eine Geschichte oder einen Moment aus eurem Leben, ein Bild welches ihr geschossen oder gesehen habt. Wörter die euer Herz aufschlagen lassen, sowas interessiert mich wirklich sehr.

Es würde mir auch ungemein weiterhelfen, da ja der Sinn dieses Blogs etwas Schönes zu erschaffen ist, etwas was die Menschen berührt die es lesen. Es soll ein Gefühl in euch wachsen und vielleicht wird irgendwann einer meiner Texte euer Herz aufschlagen lassen.

Ich wäre euch sehr dankbar wenn ihr mir helfen könntet etwas noch viel schöneres zu erschaffen.
Ich stehe jedem Thema und jedem Eindruck offen gegenüber und nur um es noch einmal zu verdeutlichen:

Jeder der diesen Post liest, mir ist die Zusammenarbeit mit den Lesern unheimlich wichtig, wir wollen doch nicht ewig Fremde bleiben. Falls ihr persönliche Fragen habt ihr könnt mir jederzeit eine E-Mail schreiben, ich werde euch garantiert antworten, ddwuff3@hotmail.com

Also noch einmal vielen Dank, euer Gedankenträger

Daryl

- 463 - Bis der Frühling kommt

Umschlossen,
Kein Tropfen berührt dein Inneres.
Wärme steigt auf,
Du wirst liebevoll geschützt.


Es ist als würde dich deine Mutter umarmen,
Schützend vor der Kälte stehen.
Dir die Welt zeigen wenn die Wärme kommt,
Dir die Freiheit schenken wenn der Tag da ist.


Du träumst jede Nacht nach draußen zu gelangen,
Kannst es nicht mehr erwarten bis es passiert.
Doch das Kleid welches dich umarmt,
Dich in seinem Inneren hält.


Hält dich noch zurück,
Darfst du keinen Schaden nehmen.
Bist du die Knospe sanft umhüllt,
Wie Finger die dich berühren.


Und wenn der Frühling kommt,
Mit dem Sonnenschein und ihrer Wärme.
Dann wirst du dich erheben, dich entfalten,
Um in deiner Blüte zu stehen.


Du Knospe wirst geschützt,
Bis der Tag anbricht so werde ich warten.
Um die Vollendung deiner selbst zu erleben,
Dein schönstes Ich, ich werde warten.


Bis der Frühling kommt.

Samstag, 29. September 2012

- 462 - Ich rolle meine Karte aus

Wir rollen unsere Karte aus,
Wir suchen uns einen Weg.
Ich gucke in dem Himmel,
Während ich mir eine Richtung leg.


Sei es Norden, Osten, Süden oder Westen,
Der Wind der wird mich schon treiben.
Ich liebe die Natur,
Doch kann ich nicht lange bleiben.


Die Zeit mag vielleicht schnell verstreichen,
Doch muss ich wirklich so früh verschwinden?
Einen Ort kennenzulernen,
Bedeutet sich zu überwinden.


Altes kann man ruhen lassen,
Neuen Dingen wird man offen.
Und vielleicht lernt man neue Menschen kennen,
Darauf lässt es sich doch hoffen.


Rolle ich meine Karte aus,
Hab mir mein Ziel noch nicht gelegt.
Doch die Sterne stehen still,
Haben sich nicht mehr bewegt.


Und wenn ich nachts in den Himmel blicke,
Voller Aufregung in der Brust.
Lege ich meinen Kopf in den Nacken,
Und haben längst von ihnen gewusst.


Ganz egal wohin mich mein Weg führen wird,
Der Wind ein stetiger Begleiter.
Atme ich die Luft von fremden Ländern ein,
Führt mein Weg mich immer weiter?


Bis ich mein Ziel erreiche,
Einmal um die Erde kreise.
Um zu erkennen was ich tat,
Wofür ich tat nun diese Reise.


Und ich schlug die Karte auf,
Dort wo mein Herz noch liegt dort möcht ich hin.
Und vielleicht aber nur vielleicht,
Erkenne ich nun daraus meinen Sinn.


Dass der Ort den ich so lange suchte,
Mein Ziel und meinen Verstand.
Finde an dem Ort,
Von dem meine Herkunft stammt.


Viel zu blind um zu erkennen,
Das die Heimat mein Ziel war.
Wurde mir erst in der Einsamkeit,
In der Fremde klar.


Und ich rollte meine Karte,
Zusammen.


[An alle die dort draußen ihren Platz in der Welt suchen, manchmal ist das Ziel näher als man glaubt]

- 461 - Ein Tag für einen freien Herzschlag

Mein Herz pulsiert in meiner Brust,
Eingeklemmt zwischen meinen Rippen.
Will ich es befreien,
Ein letztes Mal in meinen Händen halten.


Wörter schmieden,
Ihnen Bedeutung einhauchen.
Schönheit bilden,
Sie zu Leben erwecken.


Mit meinem großen Herz in meiner Brust,
Drückt es gegen meine Rippen, lasst es endlich frei.
Hinaus, raus, raus aus diesem Käfig,
Lasst es einmal Freiheit schmecken.


Doch wie soll es Fliegen lernen,
Wenn es keine Flügel hat.
Wie soll es entfliehen,
Wenn mir der Schlüssel dazu fehlt.


Es pulsiert und schlägt, schlägt und pulsiert,
Es lässt mich atmen, mich fühlen, riechen und schmecken.
Noch einmal lebendig sein,
Noch einmal wahrlich leben.


Doch mein schlagendes Herz in meiner Brust,
Welches sich nach Freiheit sehnt.
Ein letztes Mal in meinen Händen halten,
Ein letztes Mal in Freiheit schlagen.


Doch bedeutete dies nicht mein Ende,
Mein verschwinden, mein ableben.
Würde ich mein Herz befreien,
So würde ich sterben.


Und mit einem Lächeln im Gesicht,
Öffne ich meinem Herz den Weg zur Freiheit.
Einen letzten Schlag,
An einem Tag, an dem man mit einem Lächeln sterben könnte.


Ein Tag für einen freien Herzschlag.

- 460 - In einem gemalten Moment

Die Sonne scheint,
Wolken wandern.
Und wir, wir blicken hinab,
In ein Leben welches wir uns wünschen.


Blätter rascheln,
Kühle Tropfen die auf unsere Lippen fallen.
Vögel singen,
Wir summen mit.


Wir sind wach,
Und doch so verträumt.
Mit geschlossenen Augen,
Liegend im grünen Gras.


Augen die sich öffnen,
Blicke die sich kreuzen und verbinden.
Ein Lächeln,
Mein Herz erwärmt.


Ich Grinse,
Ich summe.
Du grinst,
Du hörst zu.


Die Sonne strömt,
Wolken schwinden.
Wir blicken auf,
Zu den Menschen die wir lieben.


Mein Herz bebt,
Du legst dein Kopf an meine Brust.
Es schlägt,
Es schlägt auf.


Dein Herz zittert,
Ich lege mein Kopf an deine Brust.
Es schlägt,
Es schlägt auf.


Und gemeinsam liegen wir im grünen Gras,
Unter dem Baum dessen Blätter rascheln.
Vögel die ihre Lieder sangen,
Melodien die wir summten.


In einem Moment,
Wie gemalt.

- 850 - (K)eine Lust

Die ewige Leier, es dreht sich im Kreis. Alpha und Omega, der Anfang und das Ende. Könnte gähnen, so ermüdend ist dieses Thema für mich. Las...