Montag, 10. März 2014

- 843 - Ich hänge an deinen Lippen

Ich hänge an deinen Lippen,
Und mit allen meinen Sinnen.
Steht mir der Sinn dir zu verfallen,
Zu zerfallen und doch nur zu gefallen.

Denn möchte ich gefallen daran finden,
Mich in dir neu zu erfinden.
Mich in dir zu erschaffen,
Um es endlich zu schaffen.

Ich möchte die Welt von deinen Lippen kosten,
Und kostete es mich die gesamte Welt.
So würde ich sie auf meinen Schultern tragen,
Nur um nicht ertragen zu müssen.

Mich Fragen wie "Was wäre wenn?" zu fragen,
Die in meinem Magen wie Steine lägen.
Mich hinunterziehen in die tiefsten Tiefen,
Und immer tiefer nach mir bohren.

Als wäre ich irgendein Gut welches geborgen werden müsste,
Doch möchte ich mich nur geborgen fühlen.
Einfach nicht mehr dieses müssen oder dürfen,
Nur noch können, einfach nur noch dieses können fühlen.

Ja das möchte ich fühlen,
Wie meine Lippen auf deinen liegen.
An denen ich ohnehin schon so lange hänge,
Mit meinen Blicken viel zu lange.

Und alles was nicht nur ich, sondern alles in mir brennend verlangt,
Ist der Geschmack der auf dir wartet.
Der nichts sehnlicher erwartet,
Als gekostet zu werden.

Endlich von dir genommen zu werden,
Um dir die Möglichkeit zu bieten.
Dir meinen eigenen Geschmack,
Von meinen Lippen anzubieten.

Denn ich hänge an deinen Lippen,
Während mein Sehnen mich verbrennt.
Mich von innen zerreißt und zerbersten lässt,
Und alles was mich leben lässt.

Ist die Frage ob deine Lippen,
Diese Hitze kühlen und mindern,
Ob sie diese Zerrissenheit,
Heilen oder sogar lindern.

Und vielleicht hänge ich an deinen Lippen,
Weil ich darauf warte dass du mir diese Fragen beantwortest