Sonntag, 30. September 2012

- 469 - Eine Zeit die wir nie vergessen

Wir sitzen in der Runde,
Wie wir es oft schon taten.
Mit der Musik im Herzen,
Auf den ersten Klang, auf den wir warten.

Wir spielen Gitarre,
Wir schreiben Lieder.
Jammen zusammen,
Immer und immer wieder.

Um etwas Neues zu kreieren,
Etwas Neues zu erwecken.
Mit der Musik im Herzen,
Und den Passionen die in uns stecken.

Um uns von der Masse abzuheben,
Kein graues Volk mehr sein.
Wenn wir musizieren, und du es hörst,
Komm doch einfach mit zu uns rein.

Schnapp dir ein Instrument,
Leb es einfach aus.
Sing was du willst,
Schrei es hinaus.

Denn nur beim Musizieren werden Dinge geschaffen,
Die ein Wunder nahe kommen.
Wir fahren los um es zu erleben,
Und du wirst auch noch mitgenommen.

Verpass es nicht,
Sing mit im Takt.
Egal wie wir Texten,
Sei es normal oder abstrakt.

Beim Musizieren schmelzen Herzen zusammen,
Personen die sich raffen.
Um gemeinsam in der Runde,
Etwas Neues zu erschaffen.

Und wir sitzen hier,
Mit dem Sinn und Zweck.
Die Musik im Herzen,
Die in mir steckt.

Die ich mit allen Teile,
Die es wahrlich hoffen.
Komm mit schnapp dir ein Instrument,
Dadurch haben wir uns erst getroffen.

Musik schweißt Menschen zusammen,
Es lässt uns wachsen an all dem was wir tragen.
Wir singen, wir summen,
Ja wir sagen.

Es war eine Zeit die wir nie vergessen werden.

- 468 - Einem neuen Tag ( Haiku )


Wir schlagen sie auf,
Unsere Augenlieder.
Es bricht an, ein Tag.

Wir atmen die Luft,
Wir riechen die ganze Welt.
Und jeden Moment.

Unser Herz pulsiert,
Es schlägt immer wieder auf.
Ich kann es sehen.

Die Sonne geht auf,
Dort hinten, am Horizont.
Wo wir es lernen.

Träume werden wahr,
Wir werden davon träumen,
Einem neuen Tag.

Und wenn es passiert,
Wenn sie wieder untergeht,
Träumen wir wieder.

Einem neuen Tag,
Von dem es sich wirklich lohnt,
Davon zu träumen.

- 467 - Eine Welt in grau

Alles was vor mir liegt ist grau,
Hinter mir genau.
Dasselbe Spiel Tag ein Tag aus,
Doch komme ich nicht mehr hinaus.


Aus der Gewohnheit und der grauen Welt,
Die mir so nicht mehr gefällt.
Wohin kann ich nur flüchten und fliehen,
Wohin kann ich denn nur noch ziehen.


Wenn graue Nebelschwaden und Wolken,
Mir wie ein Schatten folgen.
Wenn die Welt ihre Farben verliert,
Wie ist dies bloß passiert.


Werde ich mich dann selbst verlieren,
Wird mir dies denn auch passieren.
Mein Leben meine Welt wird in grau vergehen,
Egal wie wir es wenden oder drehen.


Und kurz bevor ich mir diese Niederlage eingestehe,
Ist dort eine Farbe, nein zwei, nein drei, die ich sehe.
Ich hebe meine Hände um sie zu erreichen,
Dann kann meine Welt keiner anderen gleichen.


Ich hebe meine Hände und fange an zu füllen, jede Lücke und jeden Stein,
Denn dies wird eine farbenfrohe Welt dann sein.
Und ich lasse nicht zu das wir durch Grau vergessen,
Wir haben diese Farben schon immer besessen.


Wenn wir aufhören in den Alltag zu gehen,
Dann können wir wieder Farben sehen.
Wir malen uns die Welt wie sie wirklich ist,
So dass niemand mehr, dieses Wunder vermisst.


Um einen grauen Leben,
Zu entgehen.

- 466 - Der Mensch, die Krönung der Schöpfung

Wir holzen alle Bäume nieder,
Um das schönste Papier zu halten.
Wir reißen alles nieder,
Um schöne Häuser zu bauen.


Wir rotten Tiere aus,
Um die neuste Mode zu tragen.
Wir züchten im Übermaß,
Für ein gutes Steak auf dem Teller.


Wir kippen Giftstoffe ins Wasser,
Um sie von uns fernzuhalten.
Wir lagern Atommüll,
Um den Menschen zu erhalten.


Wir schneiden unsere Augen aus,
Um nicht zu sehen was wir tun.
Stopfen unser Ohren zu mit lauter Musik,
Um die Schreie der Natur zu überhören.


Wir behaupten die Krönung der Schöpfung zu sein,
Um am Ende alles zu dominieren.
Wir zerstören alles was die Natur uns gab,
Um im Luxus zu leben.


Doch der Tag wird kommen,
An dem wir begreifen müssen...


Wir sind nicht allein auf dieser Welt.

- 465 - The Head and the Heart

Mit Herz und Verstand ein Leben leben,
Oft blockiert durch dieses Regelwerk.
Welches man uns auftischt, guten Appetit,
Doch ist dies nicht nach meinem Geschmack.

Wo sind all die Freiheiten geblieben,
Die wir einstig lebten ohne daran zu zweifeln.
Am Leben gar zu verzweifeln,
Weil wir nicht im Einklang sind.

Wir überlegen und planen das ganze Leben,
Immer einen Schritt zur Sicherheit.
Doch müssen wir Wagnisse eingehen,
Etwas riskieren.

Doch wie sollen wir unser Leben leben,
Wenn sich Kopf und Herz bekriegen.
Werden wir unsere Entscheidungen bereuen,
Oder werden wir mit ihnen leben können.

Doch liegt in ihr nicht die Tugend einander zu verstehen?
Wenn wir beides miteinander verbinden.
Was mag dann wohl entstehen,
Im Einklang sein, im Einklang leben.

Das wünsche ich mir,
Das träume ich mir.
Mit bedacht und einer Menge Mut,
Werde ich mich daran wagen.

Meinen Verstand zu verstehen,
Meinem Herzen nachempfinden.
Um endlich einen Krieg zu beenden,
Den ein Mensch wahrlich nicht verdient.

Mit Herz und Kopf,
Und Kopf und Herz.
Werde ich ein Leben leben,
Welches ich in vollen Zügen.

Leben kann.

[ Inspiriert durch die gleichnamige Band The Head and the Heart, die mir immer wieder mit ihrer Musik gezeigt hat was entstehen kann wenn man mit seinem Herzen und seinem Verstand im Einklang lebt. // Und ein großes danke an meinen guten Freund Erdal C. der mir gezeigt hat dass alles im Leben einen Sinn ergibt, wenn man nur daran glauben kann. ]