Freitag, 30. September 2011

- 42 - Die klaffende Grube

Es ist der 29.09.2011, ein schwarzer Tag in meinem Leben
Nie zuvor hätte ich gedacht, sowas hat es noch nie gegeben.
Mein Lieblings Chinese er hat geschlossen.
Wer hat sowas denn bloß beschlossen?
Ich sag euch was das glaubt ihr mir nicht
Dann sieht es doch selber mit eurem Gesicht.
Eine klaffende Grube ist nun dort, wo einstig dieser Laden stand
Ich weiß noch wie ich als kleines Kind, bin zu diesem Restaurant gerannt.
Die Suppe war lecker, ein Keks war dabei.
Ein Spruch übers Leben, ich fühlte mich frei.
Doch nun ist nur noch ein Loch zu sehen.
Wo ich damals konnt mal essen gehen.
Das ist nun vorbei ich weiß nicht mehr weiter.
Macht uns Tsien Yen nie mehr heiter?
Ich glaube daran sie kommen wieder, ihr Restaurant macht auf.
Ich nehme einmal Ente 1, die Karte einmal runter und rauf.
Ich werd's mir schmecken lassen, die Suppe noch zum Schluss.
Es ist als wärst du in den Fängen einer schönen Frau, als wäre es nun der letzte Kuss.
Tsien Yen kommt bald wieder.
Bis dahin sing ich deine Lieder

Donnerstag, 29. September 2011

- 41 - Der rote Efeu an meinem Haus

Die Tage des Sommers sind schon längst gezählt,
Kaltes Wetter, nass mit Regen so hab ich‘s mir nicht Gewählt.
Ich blicke traurig in die Sonne und weiß dass sie untergehen wird,
Doch was ist dieses brennende rote was mich so sehr verwirrt.


Es schleicht sich langsam meines Hauses Wände hinauf,
Es wächst und wächst ganz hoch zu mir rauf.
Es sind Ranken die den Sommer fangen,
Roter Efeu an meinem Haus welcher Lieder vom Sommer sangen.


Er fing das Licht und selbst die Sonne ein,
Es war die Wärme von jedem Sonnenschein.
Der meine Hoffnung ließ blühen wie eine Blume,
So trug der Efeu doch noch mit sich seinen Ruhme.


Er hat den Sommer für sich gewonnen,
Kein Herbst, Winter oder Frühling hat den Sommer je zerronnen.
Es ist der rote Efeu an meinem Haus, der mir etwas vom Sommer schenkt.
Seine rote Blüte und sein sattes Grün, sind Dinge an die noch jeder von uns in tausend Jahren denkt.


Denn es gibt mir Hoffnung. Hoffnung an einen Sommer der nie vergehen wird.

Mittwoch, 28. September 2011

- 40 - Sprachlos

In jenen Momenten wo ich dich sah, da wusste ich nicht was ich sagen sollt,
Doch eines wusste ich ganz Genau, nämlich dass ich dich wollt.
Es machte mich sprachlos bei jedem Mal, ich hatte sie doch auf der Zunge,
Ich atmete ein und atmete aus, doch so leer war meine Lunge.


Ich hatte keinen Atem, meine Sprache die verzagte,
Weil in jedem Moment etwas in mir versagte.
Sprachlos durch deine Schönheit, sprachlos durch deinen Geruch,
Du bist die Mutter aller Kinder, dir widme ich jenen wahren Spruch.


Mutter Natur du bist ein Segen, du bist immer bei mir,
Ich sehne mich nach deinen Blättern, denn sie gehören nur zu dir.
Deinen rehbraunen Hölzern und deinen blau grünen Meer,
Dich nicht zu lieben, fällt wohl jedem Menschen schwer.


Ich werde wieder zu dir kommen, mein Herz in deiner Erde vergraben,
Mich an deinem Sonnenschein und deinen kühlen Winden laben.
Denn vergiss mich nicht, mein Herz wird wachsen, die größte Eiche wird dort stehen,
In eintausend Jahren wird sie nicht vergehen, du kannst sie dort noch sehen.


Du machst mich sprachlos, Mutter Natur,
Sprachlos.. einfach nur sprachlos,

Dienstag, 27. September 2011

- 39 - Der Barde

Ich zupfe die Saiten meiner edlen Laut,
Berühre der holden Maid ihrer Haut.
Küsse und Liebreize ihren ganzen Leib,
Verspreche der Mann ihres güldenen Herzens zu bleib.


Ein Barde zu sein mag euch nicht schwer zu erschein,
Doch bringet euch Frohsinn, nicht alleine zu sein.
Lasset der ganzen Welt euer Lächeln bewahren,
Werd für euch das End der Welt befahren.


Ich zupf meine Saiten und küss euer rosenroter Lippen,
Stürz mich gen Tartaros von den höchsten Klippen.
Um stets, sei's im Leben oder sei's im Tod.
Euch beizustehen, meine Maid in Not.


Ich werd euch und euer edlen Gestalt eine Legende erhaschen,
Ihr sollt meiner Arbeit‘s Früchte naschen.
Sollt den Garten überblicken der euer Schönheit leider zu wiederspiegeln vergönnt,
Weil nur ihr und euer Reize dies könnt.


Seid einzigartig in jedem Winkel in dem ich euren Körper betracht.
Doch höret mir zu und gebet gut acht.
Vergibt meiner letzten Wort. 

Ich reite nun hinfort.

Werde euch niemals vergessen, oh edle Dame meiner schlaflosen Nächt,
Ihr seid wahrlich von schönem Geschlecht.
Seid anmutig, warmherzig und die größte Schönheit im ganzen Königreich.

Weinet keine Tränen um mich, füllet keinen Teich.

Versprechet mir eines, lächelt jeden Tag für mich, selbst nur für eine Sekund',
Ich werd es nie vergess'n, die Röte ihres Mund.

Küsset mich ein letztes Mal, soll dies mein letzter Wille sein.
Ich führ euch gen Himmel, und wir treten in ihr'r himmlischen Pforte Bögen ein.

- 38 - Eine weitere schlaflose Nacht

Abends tief spät in der Nacht,
Bin ich durch diesen Lärm erwacht.
Ein Poltern, ein Schlagen, ein vertrauter Ton,
Vom ersten Tag an, kannte ich ihn schon.


Es ist mein Herzschlag welcher mich dauernd weckt,
Nur weil sich eine Warnung darin versteckt.
Ich kann nicht schlafen in dieser schlaflosen Nacht,
Wer hätte den Grund sich nur gedacht?


Es ist ein Meer voller Gedanken,
Die sich um meine Brust verschnürt wie Dornenranken
Es schnürt mir meinem Atem fort,
Wo finde ich Ruhe, an welchem Ort?


Um ehrlich zu sein ist es doch ganz egal,
Denn ich bestimme selbst meine Wahl.
Ich könnte verreisen egal wohin.
Doch strebe ich wirklich nach solch einem Sinn?


Meine schlaflosen Nächte werden auch nicht vergehen,
Bis mein Leben ist, mit Liebe versehen.
Ich sehne mich in diesen kalten Nächten nach Geborgenheit und Nähe,
Das ist der Grund zu dem ich stehe.


Keine weitere schlaflose Nacht will ich jemals erleben,
Für dieses Ziel werde ich ewig streben.
Schlaflose Nächte erscheinen, doch ihr Ende ist ganz nah,
In jenen schlaflosen Nächten wird mir einiges klar.


Ich werde es ändern und in der Nacht über dich ruhen,
Mit dir die Nacht verbringen und nichts anderes mehr tun.
Das ist es was mein Herz begehrt,
Ich steh dazu, es ist nicht verkehrt.


Schöne Träume, so lob ich's mir,
Das ist so schön, das verdank ich dir.
Träum mit mir und schlaf einfach ein,
Ab heute bin ich nur noch dein.

Montag, 26. September 2011

- 37 - Ich habe Schreibfieber

Liege in meinem Bett, und schaue aus dem Fenster raus,
Ich wünschte ich könnte einfach gehen, verlassen dieses Haus.
Ein Stück dieser Natur, oh du bist mir doch so nah,
Ich weiß ich komm hier nicht raus, doch ich weiß du bist gleich da.
Ich wurde gerade erst krankgeschrieben, ich bin nicht sterbenskrank,
Doch ich weiß was der Grund hierfür ist, wem ich diese Krankheit verdank.


Ich habe Schreibfieber, dieses Fieber nimmt nur noch zu,
Ich weiß ihr könnt es auch haben, die nächste die bist dann du.
Ich habe Schreibfieber, dieser Drang wächst wirklich stark,
Es ist ja nicht so dass ich leiden müsst, es ist etwas was ich mag.


Heute ist meine Krankheit nicht so als müsste ich es wieder tun,
Doch ich kann nicht einfach liegen bleiben und einfach mal so ruhen.
Ich will jetzt etwas machen, mein Leben einfach genießen.
Ich spiele vielleicht Basketball oder werde Tore beim Fußball schießen.
Mein Arzt sagte mir leider, „Das können Sie nicht machen!“
„Wir müssen über ihren Zustand blicken, wieder über sie Wachen.“


Ich habe Schreibfieber, ich schreib endlos viele Worte auf,
Es ist ja nicht so als müsst ich leiden, mein Leben nimmt seinen Lauf.
Ich habe Schreibfieber, ich stecke euch doch nicht an,
Es kommt einfach durch euren Willen, den wirklich jeder haben kann.


Und wenn ihr denkt, der ist verrückt, dem fehlen ein paar Schrauben,
Dann lasst mich euch etwas verraten, etwas zu sagen doch mal erlauben.
Hey, ich habe diesen Drang und widerstehen werd ich ihm nicht,
Ich bin erkrankt am Schreibfieber, darum schreib ich an diesem Gedicht.