Donnerstag, 29. Dezember 2011

- 109 - Manchmal

Manchmal genügt es mir nicht ich zu sein.
Manchmal wäre ich so gerne dein.
Manchmal kann ich dass alles nicht mehr ertragen
Manchmal möchte ich dir drei Dinge sagen.

Manchmal reicht nur ein Hauch aus deinen roten Lippen
Und meine ganze Welt stürzt unter diesem Sturm zusammen.
Manchmal reicht ein Wort aus deinen roten Lippen.
Um Tränen in mir auszubrechen.

Manchmal möchte ich wo anders leben.
Manchmal wäre ich geneigt alles zu geben.
Manchmal kann ich dass alles nicht mehr verstehen.
Manchmal möchte ich mit dir gehen.

Manchmal reicht nur ein Kuss von deinen roten Lippen.
Und meine ganze Welt steht neu erbaut.
Manchmal reicht ein Wort von deinen roten Lippen.
Um Liebe in mir auszubrechen.

Manchmal reicht es mir nicht über manche Male nachzudenken.
Manchmal möchte ich den Dingen größere Chancen schenken,
Es soll nicht immer nur manche Male geben.
So kann ich nicht mehr weiter leben.

Sag mir dass du mich liebst, sprich aus deinen roten Lippen.
Sag dass du mich brauchst, dass ich deine Welt bin.
Küss mich mit Liebe, mit deinen roten Lippen
Küss mich, denn ich küss zurück.

- 108 - Salz und Schmerz

Meine Tränen sind ein Meer aus Salz und Schmerz,
Es ist manchmal unerträglich für mein armes Herz.
Daran zu denken dass dieses Jahr unter schlimmen Voraussetzungen zum Ende kam,
Wie jeder von uns seine Wege in die Hände nahm.


Nur bei uns musste es sich ändern, sonst ist es überall beim Gleichen geblieben,
Nur wir können uns alle nicht mehr lieben.
Leben uns auseinander und möchten andere Wege beschreiten,
Dürfen, obwohl wir es wollen einander nicht mehr begleiten.


Dieses Jahr ist eine Schmach für mein ganzes Geschlecht,
Weil jeder ist seinem der Nächste, habe ich damit nicht Recht?
Warum enttäuscht es mich denn nur so sehr dass manche den wahren Zweck nicht sehen,
Manche den Sinn von Gemeinsamkeit nicht verstehen.


Setzen uns nicht unter Druck oder erwarten große Dinge,
Als wäre es so dass ich jemanden zu etwas zwinge.
Wollte doch nur ein schönes Jahr zum Schluss verbringen,
Doch muss ich jetzt um meine Tränen ringen.


Manchmal spielt uns unser Leben einen großen Streich,
Wir sind arm ohne einander, wir machen uns erst reich.
Reich an Liebe, reich an Sorge, reich an allem was ich so sehr brauche,
Wenn ich mich wie jetzt in meine salzigen Tränen tauche.


Zu ertrinken drohe und einfach eine helfende Schulter verdiene,
So habe auch ich noch ein paar Gefühle, noch bin ich keine Maschine.
Wollte doch einfach nur eine glückliche Familie haben,
Doch sind es keine von unseren Gaben.


Dies ist mit leider dieses Jahr nicht gänzlich gegeben,
Versperrt, verschlossen in einem anderen Leben.
Vielleicht im nächsten Jahr mag es sich erneut verdrehen,
Bis manche den Sinn von Gemeinschaft verstehen.


Doch bis zu diesem Tag stehe ich ganz alleine da,
Und weine.. Tränen aus Salz und Schmerz.

- 107 - Niemand

Kann meine Tränen nicht länger in mir halten,
Kann nicht mehr einfach auf glücklich schalten..
Dieses Jahr war nicht so schön wie es eigentlich sollte,
Es ging nicht so wie ich es wollte.


Ich möchte nicht mehr alleine sein, möchte nicht in Zweifel vergehen,
Möchte einfach wissen dass meine Lieben um mich stehen.
So viel Streit und so viel Zorn,
Wo wurde ich nur rein geboren?


Das kann ich nicht mehr ertragen,
Warum könnt ihr nicht einmal fragen.
Hey, wie geht’s, was ist passiert?
Dass jemand wie du sich in seiner Trauer verliert.


Kann meine Tränen nicht länger hinter einem Lachen verbergen,
Irgendwann wird es jemand merken.
Denn auch ein Lächeln kann dieses Gefühl nicht überleben,
Warum muss es denn solche Gefühle geben?


Müssen wir erst Trauer erfahren, um zu bewerten was uns glücklich macht?
Ist es denn wirklich nötig, damit ein Mensch lernt wie es ist wenn er lacht?
Müssen wir uns in die Tiefen begeben um nach den Sternen greifen zu können?
Warum können wir uns nicht einen leichteren Weg gönnen?


So viele Fragen pulsieren in meinem Gedanken,
Die sich um mehr als nur um Familie, Freunde und weiteres ranken.
Ich fühl mich so klein in dieser großen Welt, verloren und vom Weg abgekommen,
Als hätte man mir einfach alles aus meiner Gewalt genommen.


Das kann ich nicht mehr ertragen,
Es schmerzt in meinem Magen.
Warum ist niemand an meiner Seite der mich endlich liebt,
Warum ist da niemand? Weil es einfach keine gibt.

Mittwoch, 28. Dezember 2011

- 106 - Wolkendach

Manchmal bekomme ich meinen Kopf nicht aus den Wolken,
Weil Sternenschnuppen mich wie Träume verfolgen.
Sie summen leise ihr Lied als sie an mir vorbeizogen,
Und sich unser Lippen in diesem Rhythmus wogen.

Manchmal möchte ich einfach über alldem stehen,
Blicke hoch hinauf und kann alles sehen.
Den großen Mond zur tiefen Nacht, die heiße Sonne am schönen Tag,
Ich konnte alles sehen, weil ich es vermag.

Manchmal blicke ich dann wieder hinunter,
Fang an zu grinsen, denn es macht mich munter.
Sehe Tränen, rote Lippen und Augen die mich mit Freude erblicken,
Es ist dein Lied und deine wünsche die sie mir schicken.

Es gibt nur eine Sache noch zu machen, 
Zwei Dinge bis wir zusammen erwachen.
Drei Wörter dir zu sagen,
Vier Augen die sich eines fragen.

"Ich liebe dich" und dich zu küssen, 
Sind Dinge die wir erst noch müssen.
Die Frage die wir uns fragen,
Können wir uns dies wirklich sagen?

Muss ich erst von den Wolken herunter steigen, 
Willst du mir die Welt dort unten zeigen?
Muss ich manchmal geradeaus nach vorne blicken,
Du küsst mich und fängst an zu nicken..

Montag, 19. Dezember 2011

- 105 - Ich stehe immer an deiner Seite

Du stehst unter Tränen vor meine Tür, ich schließe auf für dich.
Du kommst und fällst in meine Arme, willst jetzt einfach nur noch mich.
Versuchst mit mir zu sprechen doch vergräbst dich in meiner Jacke mit deinen Tränen.
Ich wische sie aus deinem Gesicht und deine Strähnen.
Kann dir alles geben was du von mir brauchst.
Wie du einsam unter meine Decke tauchst.
Brauchst Wärme die nur ich dir geben kann.
Stehe an deiner Seite du ziehst dich ganz nah an mich heran.

Möchtest nicht alleine sein, möchtest dich nicht länger einsam fühlen.
Du willst deine Gefühle von dir spülen
Doch deine Tränen möchten einfach nicht vergehen.
Du willst mir einfach nur in meine Augen sehen.

Doch kann und werde ich dir nicht alles versprechen,
Sie nicht zu halten würde mir mein Herz brechen.
Zeiten vergehen und ich begleite dich nach Hause.
Du sagst du willst von all dem hier eine Pause.

Du willst dass man deine Liebe akzeptiert.
Bevor noch einer von uns etwas davon verliert.
Suchst den Segen unter Tränen bei deinen Eltern, vergeblichst und nicht zu ertragen.
Möchtest du mich nur eine Sache fragen.

"Wirst du auf mich warten, werden sie es jemals verstehen?"
Ich antworte:" Ich werde niemals von deiner Seite gehen"

- 104 - Eine andere Richtung


Wir sind weder Stein noch Stahl,
Haben als Menschen immer eine Wahl.
Dürfen wählen welche Wege wir gehen,
Dürfen selbst wählen wie wir die Welt verstehen.


Unseren Horizont zu erweitern bleibt niemals verwehrt,
Blickwinkel andere sind nicht verkehrt.
Wir müssen verstehen die Welt mit Respekt zu behandeln,
Sie nicht weiter mit diesen ganzen Müll zu verschandeln.


Es schmerzt in meinem Herzen dies anzusehen,
Wie Menschen mit anderen umgehen.
Wie sie es schaffen andere Menschen zu zerstören,
Nur weil sie einer anderen Religion angehören.


Es kann doch nicht sein dass uns der Hass entreißt,
Menschen sein, was auch immer dies auch heißt.
Mensch zu sein bedeutet mehr als nur sich selbst zu Bestreben,  
Wir müssen für einander leben.

Können nicht ständig unsere Augen vor Wahrheiten verschließen,
So zu tun als würden wir das Leben wirklich genießen.
Wir müssen tränenreich in der Welt Frieden sähen, 
Damit wir uns endlich einmal verstehen.

Mensch zu sein bedeutet keine Kategorie,
Das tat es noch nie.
Es bedeutet Zusammenhalt und etliches mehr, 
Warum ist denn das so schwer?

Warum muss erst etwas Schlimmes geschehen um Veränderungen zu bewirken,
Warum muss erst ein Leben verwirken.
Warum kann ein Mensch nicht einfach ein Mensch sein lassen? 
Warum müssen wir uns gegenseitig hassen?

Was trennt uns ein Ganzes zu sein?
Warum denken wir erst an uns und lassen andere allein.
Warum müssen manche Menschen mehr als andere ertragen? 
Warum können wir nicht nach ihren Gefühlen fragen?

Was ist bloß los mit uns, was ist geschehen?
Diesen Weg kann und werde ich niemals gehen.
Ich werde einen Schritt in die andere Richtung wagen, 
Mich einfach mit ihnen vertragen.
(Montag 19.Dezember 2011)