Es mögen Tage wie diese sein,
In denen wir den größten Wert dieser Welt tragen möchten.
In denen wir das Gewicht auf unseren Schulter spüren,
Und einmal wieder Menschlichkeit erleben wollen.
Vielleicht erkennen wir es irgendwann,
Zwischen dem Staub unserer Gedanken.
Weil wir die Dinge viel zu schnell erleben und verarbeiten,
Als wären wir Maschinen die funktionieren.
Doch wohin bringt uns dies,
Was lässt uns so anders sein.
Wenn wir doch genau das tun,
Was sie von uns verlangen.
Funktionieren...
Funktionieren!
Das Wort einer Welt,
Der Name einer Generation.
Wir archivieren erlebtes so schnell wir
können,
Verarbeiten und verarbeiten was wir gerade fühlen.
Denn viel zu schnell schießen neue Gedanken durch unsere Köpfe,
Viel zu wenig Zeit bleibt für das was gerade kam.
Und wir funktionieren,
Funktionieren in einer Welt wo uns nichts anderes bleibt.
Wo Gedanken archiviert werden,
Verstauben und vergehen.
Da sie an jeglichen Werten verlieren,
Weil uns nichts mehr an ihnen bindet, nichts mehr an ihnen kettet.
Wir sind kalt, kalt wie Stahl,
Als wären wir nur noch Maschinen.
Wir funktionieren,
Funktionieren!
Wir füllen unsere Gedankenarchive,
Gedanke um Gedanke.
Aber Hauptsache eines,
Funktionieren.
Funktionieren im Namen einer ganzen Generation.
Donnerstag, 19. September 2013
Donnerstag, 5. September 2013
- 812 - Scherbenherz
Wie die schönste Melodie zu spielen,
Ist es das eine unter vielen.
Zwischen den Steinen wo wir suchen,
Werden wir auch finden.
Abgesondert doch fest umschlossen,
Ein Juwel vom Beton umgossen.
In die Masse hineingeboren,
Doch fliegt sie hoch hinaus.
Ihr Blick leidet unter Tränen,
Die wie Kristalle dort entstehen.
Um ständige jene Teile zu begehren,
Die ihr so endlos lange fehlen.
Rausgebrochen, vom Wind verweht,
Der alleine durch ihren Atem entsteht.
Weggepustet und weggehaucht,
Bis die Suche kein Ende nimmt.
Doch begehre ich, begehre so sehr,
Ein Herz zerbrochen, ihr Scherbenmeer.
Um ihr Scherbenherz,
Zusammenzusetzen.
Und ich suche und suchte,
Ja ich versuchte.
Was keiner wagte, weil keiner tat,
Wonach ihr Leib so lange schrie.
Dein Herz wird pumpen, dein Herz wird schlagen,
Weil diese Scherben mein Blut an sich tragen.
Denn als ich fand, fanden sie halt an mir,
Stück für Stück, Scherbe für Scherbe.
Ja, vielleicht bin ich es der langsam vergeht,
Während aus diesen Scherben ein Herz entsteht.
So sind es wir die es endlich wieder zum Schlagen bringen,
Wir sind es die es wieder zusammensetzen.
Wir sind,
Das Scherbenherz.
Ist es das eine unter vielen.
Zwischen den Steinen wo wir suchen,
Werden wir auch finden.
Abgesondert doch fest umschlossen,
Ein Juwel vom Beton umgossen.
In die Masse hineingeboren,
Doch fliegt sie hoch hinaus.
Ihr Blick leidet unter Tränen,
Die wie Kristalle dort entstehen.
Um ständige jene Teile zu begehren,
Die ihr so endlos lange fehlen.
Rausgebrochen, vom Wind verweht,
Der alleine durch ihren Atem entsteht.
Weggepustet und weggehaucht,
Bis die Suche kein Ende nimmt.
Doch begehre ich, begehre so sehr,
Ein Herz zerbrochen, ihr Scherbenmeer.
Um ihr Scherbenherz,
Zusammenzusetzen.
Und ich suche und suchte,
Ja ich versuchte.
Was keiner wagte, weil keiner tat,
Wonach ihr Leib so lange schrie.
Dein Herz wird pumpen, dein Herz wird schlagen,
Weil diese Scherben mein Blut an sich tragen.
Denn als ich fand, fanden sie halt an mir,
Stück für Stück, Scherbe für Scherbe.
Ja, vielleicht bin ich es der langsam vergeht,
Während aus diesen Scherben ein Herz entsteht.
So sind es wir die es endlich wieder zum Schlagen bringen,
Wir sind es die es wieder zusammensetzen.
Wir sind,
Das Scherbenherz.
Dienstag, 3. September 2013
- 811 - Rauch
Langsam schleicht die Wärme,
Schmiegt sich an mich, küsst mich, umgibt mich.
Haucht mir Worte in mein Ohr, es brennt,
Es brennt..
Wie eine Kerze willst du sein,
Dahinschmelzen und vergehen.
Das Feuer der Leidenschaft in dir spüren,
Wie heißer Wachs meinen Sinnen hinablaufen.
Doch das bist du nicht,
Du bist es nicht.
Du möchtest wie das Feuer sein,
Die Dinge in dir aufgehen sehen.
Mich wärmen,
Geborgenheit sein.
Doch wie könntest du?
Wie könntest du?
Du möchtest wie das Wachs sein,
Dich verändern.
Neue Formen annehmen,
Zerfließen in all der Hitze.
Doch wann solltest du?
Wann solltest du?
Du möchtest etwas sein was du nicht bist,
Willst mir imponieren, mich bezirzen.
Dabei weißt du nicht einmal wer du wirklich bist,
Was du die ganze Zeit warst.
Du benebelst meinen Geist,
Raubst mir meine Sinne.
Nimmst mir all meinen Atem,
Ich drohe zu ersticken.
Ja ich, ich weiß wer du bist,
Was du bist und was du immer sein wirst.
Du bist das was kommt,
Wenn die Kerze ihr Ende findet.
Du bist der Rauch einer erloschenen Kerze.
Schmiegt sich an mich, küsst mich, umgibt mich.
Haucht mir Worte in mein Ohr, es brennt,
Es brennt..
Wie eine Kerze willst du sein,
Dahinschmelzen und vergehen.
Das Feuer der Leidenschaft in dir spüren,
Wie heißer Wachs meinen Sinnen hinablaufen.
Doch das bist du nicht,
Du bist es nicht.
Du möchtest wie das Feuer sein,
Die Dinge in dir aufgehen sehen.
Mich wärmen,
Geborgenheit sein.
Doch wie könntest du?
Wie könntest du?
Du möchtest wie das Wachs sein,
Dich verändern.
Neue Formen annehmen,
Zerfließen in all der Hitze.
Doch wann solltest du?
Wann solltest du?
Du möchtest etwas sein was du nicht bist,
Willst mir imponieren, mich bezirzen.
Dabei weißt du nicht einmal wer du wirklich bist,
Was du die ganze Zeit warst.
Du benebelst meinen Geist,
Raubst mir meine Sinne.
Nimmst mir all meinen Atem,
Ich drohe zu ersticken.
Ja ich, ich weiß wer du bist,
Was du bist und was du immer sein wirst.
Du bist das was kommt,
Wenn die Kerze ihr Ende findet.
Du bist der Rauch einer erloschenen Kerze.
- 810 - Geister
Kalte Straßen sind die Wege,
Die wir einstig und heute gingen.
Kaputte Fassaden alles was wir sehen,
Ihr kaputter Grund alles was wir sind.
Wandeln ziellos umher,
Aneinander vorbei.
Miteinander,
Völlig alleine.
Als wären wir Geister,
Kaum mehr existent.
Nicht sichtbar für unser gegenüber,
Sichtbar für niemanden.
Schreiten durch die Welt,
Als wären wir nicht einmal Teil ihrer.
Und die Welt, ja die Welt,
Nicht Teil unser.
Wir sind wie Geister,
In diesen vollen und dennoch leeren Straßen.
Als gäbe es keinen Puls zwischen diesen Leibern,
Als gäbe es einfach keinen Puls.
Und es macht keinen Unterschied,
Egal was wir tun oder was wir machen.
Sie werden uns nicht sehen,
Nein, wir, ja wir werden sie nicht sehen.
Denn alles was wir sind?
Geister.
Die wir einstig und heute gingen.
Kaputte Fassaden alles was wir sehen,
Ihr kaputter Grund alles was wir sind.
Wandeln ziellos umher,
Aneinander vorbei.
Miteinander,
Völlig alleine.
Als wären wir Geister,
Kaum mehr existent.
Nicht sichtbar für unser gegenüber,
Sichtbar für niemanden.
Schreiten durch die Welt,
Als wären wir nicht einmal Teil ihrer.
Und die Welt, ja die Welt,
Nicht Teil unser.
Wir sind wie Geister,
In diesen vollen und dennoch leeren Straßen.
Als gäbe es keinen Puls zwischen diesen Leibern,
Als gäbe es einfach keinen Puls.
Und es macht keinen Unterschied,
Egal was wir tun oder was wir machen.
Sie werden uns nicht sehen,
Nein, wir, ja wir werden sie nicht sehen.
Denn alles was wir sind?
Geister.
Donnerstag, 29. August 2013
- 809 - Ich erinnere mich
Immer weiter wollen wir fallen,
Tiefer und tiefer.
Pressen wir nieder,
Auf den eiskalten Stein.
Mit den Ohren auf dem Boden,
Mit den Herzen in den Wolken.
Hören wir sie schlagen,
Hören wir sie schlagen.
Pressen Lippen aufeinander,
Als gäbe es keinen Morgen.
Schlagen auf und brechen auseinander;
Als wären wir aus Glas.
Zerspringen in tausend Scherben,
In zehntausend kleinere Splitter.
Durch die Luft,
Durch die Luft.
Bis es nichts mehr gibt was uns am Himmel hält,
Fallen wir, fast schwerelos.
Kalt scheint all die Erinnerung,
Die uns vor dem Aufprall bleibt.
Vielleicht fällt es uns wieder ein,
Wer wir waren.
Nein,
Wer wir sind.
Und meine Erinnerungen scheinen mich zu betrügen,
Verschwommene Sicht wie im Dunst einer Wolke.
Dort fühlte ich mich gefangen,
Hier weder erlöst noch befreit.
Ich erinnere mich,
Erinnere mich endlich wieder.
Wer oder was ich war,
Ich war ja nur
Ein einzelner Regentropfen.
Tiefer und tiefer.
Pressen wir nieder,
Auf den eiskalten Stein.
Mit den Ohren auf dem Boden,
Mit den Herzen in den Wolken.
Hören wir sie schlagen,
Hören wir sie schlagen.
Pressen Lippen aufeinander,
Als gäbe es keinen Morgen.
Schlagen auf und brechen auseinander;
Als wären wir aus Glas.
Zerspringen in tausend Scherben,
In zehntausend kleinere Splitter.
Durch die Luft,
Durch die Luft.
Bis es nichts mehr gibt was uns am Himmel hält,
Fallen wir, fast schwerelos.
Kalt scheint all die Erinnerung,
Die uns vor dem Aufprall bleibt.
Vielleicht fällt es uns wieder ein,
Wer wir waren.
Nein,
Wer wir sind.
Und meine Erinnerungen scheinen mich zu betrügen,
Verschwommene Sicht wie im Dunst einer Wolke.
Dort fühlte ich mich gefangen,
Hier weder erlöst noch befreit.
Ich erinnere mich,
Erinnere mich endlich wieder.
Wer oder was ich war,
Ich war ja nur
Ein einzelner Regentropfen.
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