Die Nacht in der ich keinen Schlaf mehr
finde,
Der Tag an dem ich träumen mag.
Als gäbe es nichts mehr danach,
Nur diesen Traum, diesen einen einzigen Traum.
Möcht ich mich nicht binden lassen,
Nicht verschmelzen und es in mir aufnehmen.
Denn wurde ich nicht schon lange einverleibt,
Vereinigt und in dieses Bild eingefügt.
Welches wir ständig in unseren Köpfen haben,
Es uns ausmalen da die Farben fehlen.
Nur in Gedanken, in dem Verstand des Seins,
In der Gesamtheit des Lebens.
Werde ich niemals ihr Elixier sein,
Nur der flüchtige Hauch der Vergangenheit.
Vielleicht werde ich ein Teil der Gegenwart sein,
Doch lässt sich dies, nur in der Zukunft zeigen.
Vergesse nicht was die Welt für uns war,
Sie heute noch ist und für uns bleiben wird.
Schmecke sie auf deiner Zunge als wäre es,
Der einzige Tropfen, der von dieser Wahrheit bestehen blieb.
Behalte die Welt in deinem Gedächtnis,
Wenn du sie in deinen Händen nicht mehr tragen kannst.
Trage sie in deinem Herzen und lass sie daran wachsen,
Wie das flüchtig Spiel meiner Stimme.
Lass dir die Klänge nicht entgehen,
Behalte sie und verinnerliche ihre Melodie.
Wir werden uns nicht mehr sprechen,
Doch hindert dich nichts daran sie zu hören.
Sieh dir die alten farblosen Bilder an,
Beginn ihren Inhalt aufzusaugen.
Atme ihn ein und rieche den Duft vergangener Tage,
Atme mein Sein und mein Werden.
Richte deine Blicke in alle Richtungen,
Sieh an was einstig war, wurde und nie mehr werden wird.
Bis du deinem Lächeln einen Grund zuschreiben kannst,
Bis dein Lächeln meinen Namen trägt.
Und ich ein Bild sein werde,
In deinen Erinnerungen.
Samstag, 27. April 2013
Freitag, 26. April 2013
- 734 - Mein schönster Traum
In der letzten Nacht habe ich etwas unsagbar
Schönes geträumt. Es ist nicht so als hätte ich nicht schon öfters von dir
geträumt, immer wieder begegnen wir uns dort, wo Gedanken verschmelzen und Wünsche
wahr werden. In meinem Traum waren wir einander so endlos nah, ich konnte deine
Haut auf meiner spüren, dich reden hören und dir mein Herz schenken. Ich weiß
ich tue es jetzt schon, mal minder mal mehr. Aber es war einer der schönsten
Träume, die ich je geträumt habe. Es hatte einen Hauch von Zauberei, wir waren
bei dir und haben lange geredet, ich hab dir ein Geschenk gemacht und so hast
du mir eines gemacht. Als ich dein Geschenk aufmachte und sah was es war da
konnte ich mich einfach nicht mehr halten. In meinem Traum wusste ich genau,
wir waren dort kein Paar, ebenso wie wir in der Realität kein Paar sind. Doch
es gab da einfach kein Halten mehr, ich streichelte deine Wange, sah dir voller
Liebe in die Augen und habe dir erst auf die Wange geküsst und dann auf deine
Lippen. Sogar jetzt beim Schreiben dieser Wörter, beim Denken an diesen
träumerischen Moment, bebt mein Herz vor Aufregung. Es war unsagbar schön, ich
fühl mich eh verliebt aber mein Herz schlug aus purer Liebe zu dir. Ich war
richtig glücklich es endlich hinter mir gehabt zu haben, dir endlich gezeigt zu
haben wie ich denke und wie ich fühle. Dir endlich ohne Umwege zu zeigen, ja
ich liebe dich. Der Gedanke an diesen Traum berauscht meine Sinne immer noch,
mein Herz bebt und pocht, pocht und bebt. Ich bin wahrlich glücklich, ich bin
so oft glücklich wenn ich an dich denke. Egal wie stark der Drang ist dich zu
sehen, egal wie sehr ich mich nach dir sehne, am Ende macht der Gedanke mich
wieder glücklich. Du bist ein wunderbarer, bezaubernder Mensch, mein Herz liegt
dir wahrlich zu Füßen.
Ich bin so unsagbar peinlich und kitschig, dabei mag ich keinen Kitsch. Es ist so merkwürdig wie sehr ich wegen dir verrückt werde, wie sehr du mich zum Schmelzen bringst. Du bist ein unglaublich schöner Mensch und ich schreibe nicht nur über dein Aussehen, ich bin ein wandelnder Haufen Kitsch mit einer Prise Liebe und Herzwärme. Meine Träume über dich werden immer realer, mein Herzschlag wenn ich an dich denke immer lauter und mein Lächeln immer größer. Du wohnst in meinem Herzen und ich hoffe irgendwann mal Platz in deinem zu finden. Davon träume ich jedenfalls, wenn ich wach bin.
Ich bin so unsagbar peinlich und kitschig, dabei mag ich keinen Kitsch. Es ist so merkwürdig wie sehr ich wegen dir verrückt werde, wie sehr du mich zum Schmelzen bringst. Du bist ein unglaublich schöner Mensch und ich schreibe nicht nur über dein Aussehen, ich bin ein wandelnder Haufen Kitsch mit einer Prise Liebe und Herzwärme. Meine Träume über dich werden immer realer, mein Herzschlag wenn ich an dich denke immer lauter und mein Lächeln immer größer. Du wohnst in meinem Herzen und ich hoffe irgendwann mal Platz in deinem zu finden. Davon träume ich jedenfalls, wenn ich wach bin.
Mittwoch, 24. April 2013
- 733 - Von Abgründen und rettenden Tüchern
In einer Welt, wir beide hineingeboren,
Den Sinn für Zeit und Ort verloren.
Lange schon einander getroffen,
Viel zu lange darauf hoffen.
Etwas für dich zu sein, wo nichts mehr ist,
Hättest du mich denn je vermisst.
Konnte ich noch niemals deine Stimme hören,
Obwohl diese Klänge in meine Ohren gehören.
Mich verliebt zu haben ohne jemals mit dir zu sprechen,
Sind Gründe für mich um zu zerbrechen.
Weil ich nicht gedacht hätte diese Sehnsucht zu spüren,
Nie gedacht wohin mich diese Gefühle führen.
Außer an einen Abgrund von dem es keine Rettung gibt,
Weil der Gedanke mich weiter zum Abgrund schiebt.
Es fühlt sich an als würde ich längst schon fallen,
Und langsam auf die Erde prallen.
Wie Regentropfen an die man sich nicht erinnern wird,
Weil es keinen Menschen stört.
Wenn morgen schon die Sonne lacht,
Man endlich aus diesem Traum erwacht.
Wir einander nie gehört haben und uns gar nicht kennen,
Uns dennoch so vertraut beim Namen nennen.
Gibt es vielleicht Hoffnung auf ein rettendes Tuch,
Ist es dann wahrlich genug.
Um uns vor dem Aufprall zu retten,
Uns sanft in diese Rettung zu betten.
Wie in zwei Arme die einen liebevoll umschlingen,
Sanft an unsere Herzen dringen.
Dich berühren und nie mehr fallen lassen,
Keine Chance auf Rettung verpassen.
Wir uns zum ersten Mal in die Augen sehen,
Zum ersten Mal gegenüber stehen.
Und uns zum ersten Mal berühren,
Zum ersten Mal die Wärme spüren.
Zum ersten Mal verliebt sein und dich küssen,
Zum ersten Mal und immer müssen.
Weil ich mich verliebt habe in eine fremde Frau,
Doch weiß ich es ganz genau.
Wir müssen keine Fremde bleiben,
Ich möchte diesen Abgrund von uns beiden vertreiben.
Ich kann dir nicht vieles bieten,
Aber mein Herz soll dir gehören.
Den Sinn für Zeit und Ort verloren.
Lange schon einander getroffen,
Viel zu lange darauf hoffen.
Etwas für dich zu sein, wo nichts mehr ist,
Hättest du mich denn je vermisst.
Konnte ich noch niemals deine Stimme hören,
Obwohl diese Klänge in meine Ohren gehören.
Mich verliebt zu haben ohne jemals mit dir zu sprechen,
Sind Gründe für mich um zu zerbrechen.
Weil ich nicht gedacht hätte diese Sehnsucht zu spüren,
Nie gedacht wohin mich diese Gefühle führen.
Außer an einen Abgrund von dem es keine Rettung gibt,
Weil der Gedanke mich weiter zum Abgrund schiebt.
Es fühlt sich an als würde ich längst schon fallen,
Und langsam auf die Erde prallen.
Wie Regentropfen an die man sich nicht erinnern wird,
Weil es keinen Menschen stört.
Wenn morgen schon die Sonne lacht,
Man endlich aus diesem Traum erwacht.
Wir einander nie gehört haben und uns gar nicht kennen,
Uns dennoch so vertraut beim Namen nennen.
Gibt es vielleicht Hoffnung auf ein rettendes Tuch,
Ist es dann wahrlich genug.
Um uns vor dem Aufprall zu retten,
Uns sanft in diese Rettung zu betten.
Wie in zwei Arme die einen liebevoll umschlingen,
Sanft an unsere Herzen dringen.
Dich berühren und nie mehr fallen lassen,
Keine Chance auf Rettung verpassen.
Wir uns zum ersten Mal in die Augen sehen,
Zum ersten Mal gegenüber stehen.
Und uns zum ersten Mal berühren,
Zum ersten Mal die Wärme spüren.
Zum ersten Mal verliebt sein und dich küssen,
Zum ersten Mal und immer müssen.
Weil ich mich verliebt habe in eine fremde Frau,
Doch weiß ich es ganz genau.
Wir müssen keine Fremde bleiben,
Ich möchte diesen Abgrund von uns beiden vertreiben.
Ich kann dir nicht vieles bieten,
Aber mein Herz soll dir gehören.
- 732 - Platz im Herzen
Das Rauschen der Nacht nimmt immer mehr zu,
Gedanken verbinden sich zu Kettengliedern.
Sie fesseln mich,
Sie fesseln mich an dir.
Gebunden und gebannt,
Ein Teil von dir und doch bin ich keines.
Eingedrungen in deine Seele,
Doch nahm ich nichts mit, ich ließ nur zurück.
Ein Stück von mir,
Gespalten, abgespalten.
Fasern lösen sich, sie öffnen sich,
Und geben dir die Sicht in mich frei.
Ich öffne mich,
Nicht jedem aber dir.
Ich gewähre Blicke,
Während meine sanft auf dir ruhen.
Ich bringe Wärme in dein Herz,
In dem ich selber nie mehr Platz finden werde.
Doch ich fand welchen für dich,
In meinem.
Du wurdest verewigt,
Bist nun geborgen.
Umhüllt, umgarnt, eingetaucht,
In meinem Geist.
Ich lerne aus deinem Wesen,
Während mein Herz dich studiert.
Unruhige Schläge wachsen dir entgegen,
Mit jedem Gedanken den ich an dich richte.
Doch ich werde niemals aufhören dir Wärme zu geben,
Werde niemals aufhören Platz in meinem Herzen für dich zu schaffen.
Lass mich dein Herz erwärmen,
Lass es mich schlagen hören.
Selbst wenn ich es nur,
Von außen hören kann.
Gedanken verbinden sich zu Kettengliedern.
Sie fesseln mich,
Sie fesseln mich an dir.
Gebunden und gebannt,
Ein Teil von dir und doch bin ich keines.
Eingedrungen in deine Seele,
Doch nahm ich nichts mit, ich ließ nur zurück.
Ein Stück von mir,
Gespalten, abgespalten.
Fasern lösen sich, sie öffnen sich,
Und geben dir die Sicht in mich frei.
Ich öffne mich,
Nicht jedem aber dir.
Ich gewähre Blicke,
Während meine sanft auf dir ruhen.
Ich bringe Wärme in dein Herz,
In dem ich selber nie mehr Platz finden werde.
Doch ich fand welchen für dich,
In meinem.
Du wurdest verewigt,
Bist nun geborgen.
Umhüllt, umgarnt, eingetaucht,
In meinem Geist.
Ich lerne aus deinem Wesen,
Während mein Herz dich studiert.
Unruhige Schläge wachsen dir entgegen,
Mit jedem Gedanken den ich an dich richte.
Doch ich werde niemals aufhören dir Wärme zu geben,
Werde niemals aufhören Platz in meinem Herzen für dich zu schaffen.
Lass mich dein Herz erwärmen,
Lass es mich schlagen hören.
Selbst wenn ich es nur,
Von außen hören kann.
Dienstag, 23. April 2013
- 731 - Mehr brauche ich nicht
Ich mache mir viele Gedanken über andere
Menschen, erst gestern musste ich wieder realisieren wie wichtig mir das Wohl
anderer ist. Dabei schreibe ich mir selbst keinerlei Wert zu, es ist nicht so
als wüsste ich nicht was ich anderen Menschen bedeute, nur mir selbst bedeute
ich eben nichts. Es scheint äußerst paradox zu wirken, besonders auf Menschen
die mich 'kennen'. Gerade weil ich ein wirklich lebensfroher und
rechtschaffender Mensch bin. Ich setze mich für andere ein, versuche ihnen ein
Lächeln zu schenken und bringe traurige Menschen wieder zum Lachen. Ich liebe
die Natur und ich liebe dieses Leben, denn es fehlt mir doch an nichts. Klar
gibt es immer mal wieder etwas, was ich möchte, was ich mir wünsche oder
ersehne, dennoch fehlt mir nichts im Leben. Ich habe eine tolle Familie, gute
Freunde auf die ich bauen kann und einige Menschen die mir sehr am Herzen
liegen. Wie kann ich mir dabei dann so egal sein? Manchmal kommt es mir so vor als wäre
es kein großer Verlust, wenn es mich nicht mehr geben würde. Vielleicht für
andere aber nicht für mich. Ich selbst empfinde es als keinen Verlust. Die Welt
wird sich auch ohne mich drehen, die Menschen werden auch ohne mich lachen
können.
Vermutlich finde ich meinen einzigen Sinn darin, anderen Menschen etwas Glück, Geborgenheit, Verständnis und Liebe entgegenzubringen, nicht weil ich denke ich müsste es tun damit es ihnen besser geht, sondern weil ich es wirklich so möchte. Irgendwie denke ich dass wir alle denselben Wert haben, nur schreiben wir den Menschen einen anderen emotionalen Wert zu. Das Wohl anderer hatte immer hohe Priorität in meinem Leben, welchen Sinn sollte es denn machen wenn wir einfach nur vor uns in den Tag leben. Ich empfinde ein Leben welches man nur für sich selbst lebt als nicht lohnenswert. Sollte es nicht immer wichtig sein, für seine Mitmenschen da zu sein. Es geht nicht immer darum seine eigene Meinung durchzusetzen, es geht darum die Sichtweise anderer Menschen zu verstehen, auf sie einzugehen und etwas von ihnen zu lernen. Wir sollten uns sicherlich nicht immer anderen Menschen beugen, aber es würde vieles in der Welt einfacher machen, wenn man nicht ständig darauf beharren würde wer nun eigentlich recht hat und wer nicht.
Ich mache mir grundsätzlich Gedanken über andere Menschen, ich höre ihnen gerne zu und rede selten von mir selbst. Ich will mich anderen Menschen ungern aufzwingen, vielleicht liegt es auch an meinem Großvater, denn von dem habe ich einiges abgekupfert. Es geht nicht darum schwach zu wirken, aber ebenso wie mein Großvater, möchte ich ungern Mitleid erregen. Ich habe Probleme mich anderen Menschen komplett zu öffnen, mich ihnen anzuvertrauen und ihnen zu sagen worüber ich mir denn alles Gedanken mache. Dabei mache ich mir ständig Gedanken wodurch ich auch unglaublich wenig schlafe. Es kommt wirklich selten vor wo ich richtig über mich selbst spreche, fast jedes Mal wenn ich mit Freunden telefoniere höre ich ihnen zu. Wenn sie Probleme haben dann sind sie bei mir richtig denn ich widme mich ihnen und versuche ihnen zu helfen. Ich nehme mir Zeit für sie, denn ich denke jeder Mensch braucht eine Bezugsperson, jeder Mensch.
Sogar ich bräuchte eine Bezugsperson mit der ich immer über alles reden könnte aber in der letzten Zeit ist es einfach schwierig für mich. Klar gibt es Menschen mit denen ich über vieles oder eigentlich alles reden könnte aber tue ich es auch? Eher nicht. Ich bin deswegen nicht einmal unzufrieden, es ist okay so. Ich brauche mich anderen Menschen nicht aufzwingen oder anvertrauen, sie haben ihre eigenen Probleme da muss man sich meine nicht auch noch geben. Vermutlich sind es einfach nur Probleme über die man nicht einmal nachdenken sollte. Probleme die im Gegensatz zu anderen nicht einmal als Probleme gelten.
Ich schätze es wird immer okay für mich sein mich anderen nie wirklich anvertrauen zu können, ich bin nicht der Typ Mensch der daran kaputt geht oder daran zerbrechen könnte. Ich nehme manches dann eben für den Zeitpunkt als gegeben hin. Hauptsache ich kann anderen Menschen dabei helfen ihr Glück zu finden, vielleicht kann ich ihnen etwas Sicherheit im Leben verschaffen und ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Mehr brauche ich nicht um glücklich zu sein. Mehr brauche ich nicht.
Vermutlich finde ich meinen einzigen Sinn darin, anderen Menschen etwas Glück, Geborgenheit, Verständnis und Liebe entgegenzubringen, nicht weil ich denke ich müsste es tun damit es ihnen besser geht, sondern weil ich es wirklich so möchte. Irgendwie denke ich dass wir alle denselben Wert haben, nur schreiben wir den Menschen einen anderen emotionalen Wert zu. Das Wohl anderer hatte immer hohe Priorität in meinem Leben, welchen Sinn sollte es denn machen wenn wir einfach nur vor uns in den Tag leben. Ich empfinde ein Leben welches man nur für sich selbst lebt als nicht lohnenswert. Sollte es nicht immer wichtig sein, für seine Mitmenschen da zu sein. Es geht nicht immer darum seine eigene Meinung durchzusetzen, es geht darum die Sichtweise anderer Menschen zu verstehen, auf sie einzugehen und etwas von ihnen zu lernen. Wir sollten uns sicherlich nicht immer anderen Menschen beugen, aber es würde vieles in der Welt einfacher machen, wenn man nicht ständig darauf beharren würde wer nun eigentlich recht hat und wer nicht.
Ich mache mir grundsätzlich Gedanken über andere Menschen, ich höre ihnen gerne zu und rede selten von mir selbst. Ich will mich anderen Menschen ungern aufzwingen, vielleicht liegt es auch an meinem Großvater, denn von dem habe ich einiges abgekupfert. Es geht nicht darum schwach zu wirken, aber ebenso wie mein Großvater, möchte ich ungern Mitleid erregen. Ich habe Probleme mich anderen Menschen komplett zu öffnen, mich ihnen anzuvertrauen und ihnen zu sagen worüber ich mir denn alles Gedanken mache. Dabei mache ich mir ständig Gedanken wodurch ich auch unglaublich wenig schlafe. Es kommt wirklich selten vor wo ich richtig über mich selbst spreche, fast jedes Mal wenn ich mit Freunden telefoniere höre ich ihnen zu. Wenn sie Probleme haben dann sind sie bei mir richtig denn ich widme mich ihnen und versuche ihnen zu helfen. Ich nehme mir Zeit für sie, denn ich denke jeder Mensch braucht eine Bezugsperson, jeder Mensch.
Sogar ich bräuchte eine Bezugsperson mit der ich immer über alles reden könnte aber in der letzten Zeit ist es einfach schwierig für mich. Klar gibt es Menschen mit denen ich über vieles oder eigentlich alles reden könnte aber tue ich es auch? Eher nicht. Ich bin deswegen nicht einmal unzufrieden, es ist okay so. Ich brauche mich anderen Menschen nicht aufzwingen oder anvertrauen, sie haben ihre eigenen Probleme da muss man sich meine nicht auch noch geben. Vermutlich sind es einfach nur Probleme über die man nicht einmal nachdenken sollte. Probleme die im Gegensatz zu anderen nicht einmal als Probleme gelten.
Ich schätze es wird immer okay für mich sein mich anderen nie wirklich anvertrauen zu können, ich bin nicht der Typ Mensch der daran kaputt geht oder daran zerbrechen könnte. Ich nehme manches dann eben für den Zeitpunkt als gegeben hin. Hauptsache ich kann anderen Menschen dabei helfen ihr Glück zu finden, vielleicht kann ich ihnen etwas Sicherheit im Leben verschaffen und ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Mehr brauche ich nicht um glücklich zu sein. Mehr brauche ich nicht.
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