Mittwoch, 24. April 2013

- 733 - Von Abgründen und rettenden Tüchern

In einer Welt, wir beide hineingeboren,
Den Sinn für Zeit und Ort verloren.
Lange schon einander getroffen,
Viel zu lange darauf hoffen.



Etwas für dich zu sein, wo nichts mehr ist,
Hättest du mich denn je vermisst.
Konnte ich noch niemals deine Stimme hören,
Obwohl diese Klänge in meine Ohren gehören.



Mich verliebt zu haben ohne jemals mit dir zu sprechen,
Sind Gründe für mich um zu zerbrechen.
Weil ich nicht gedacht hätte diese Sehnsucht zu spüren,
Nie gedacht wohin mich diese Gefühle führen.



Außer an einen Abgrund von dem es keine Rettung gibt,
Weil der Gedanke mich weiter zum Abgrund schiebt.
Es fühlt sich an als würde ich längst schon fallen,
Und langsam auf die Erde prallen.



Wie Regentropfen an die man sich nicht erinnern wird,
Weil es keinen Menschen stört.
Wenn morgen schon die Sonne lacht,
Man endlich aus diesem  Traum erwacht.



Wir einander nie gehört haben und uns gar nicht kennen,
Uns dennoch so vertraut beim Namen nennen.
Gibt es vielleicht Hoffnung auf ein rettendes Tuch,
Ist es dann wahrlich genug.



Um uns vor dem Aufprall zu retten,
Uns sanft in diese Rettung zu betten.
Wie in zwei Arme die einen liebevoll umschlingen,
Sanft an unsere Herzen dringen.



Dich berühren und nie mehr fallen lassen,
Keine Chance auf Rettung verpassen.
Wir uns zum ersten Mal in die Augen sehen,
Zum ersten Mal gegenüber stehen.



Und uns zum ersten Mal berühren,
Zum ersten Mal die Wärme spüren.
Zum ersten Mal verliebt sein und dich küssen,
Zum ersten Mal und immer müssen.



Weil ich mich verliebt habe in eine fremde Frau,
Doch weiß ich es ganz genau.
Wir müssen keine Fremde bleiben,
Ich möchte diesen Abgrund von uns beiden vertreiben.



Ich kann dir nicht vieles bieten,
Aber mein Herz soll dir gehören.

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