Dienstag, 30. Oktober 2012

- 497 - Hier im grünen Gras

Schleichend und leise bewegst du dich auf meiner Haut,
Liebkost mich als wäre ich der Sommer selbst.
Zeig mir was du wirklich denkst,
Zeig mir wer du wirklich bist.


Liegen wir gemeinsam auf dem frischen Gras,
Wo uns Tautropfen in den Tag begleiten.
Hin bis zu den Gedanken die wir dachten,
Als du saßt auf meiner Haut.


Küsse mich mit deiner Begierde,
Schenke mir einen Sinn.
Führe mich und erklär mir was ich bin,
Und was ich denken soll.


Du bewegst dich schleichende langsam auf meiner Haut,
Als wäre dies dein altes Heim.
Liebkost du mich wie nie zuvor,
Hier im grünen Gras.


Ich wage mich nicht zu bewegen, doch streifst du langsam meine Hand,
Doch dazu bewegt sie anzuheben, hoch zum Himmel hinauf.
Dort an der Spitze wo du sitzt,
Mit kleinen sanften Schritten auf mir wandelnd.


Verharren wir hier im grünen Gras,
Wo Tautropfen uns in den Tag begleiten.
Halte nicht inne für keinen Moment,
Zeig mir was und wer wir sind.


Doch geschlossen bleiben meine Augen,
Ruht mein Herzschlag in dir drin.
Bitte nur noch eine Sekunde länger,
Einen kurzen Moment, hier im grünen Gras.


Du flogst summend weg,
Als wärst du der Sommer der nun langsam geht.
Ich hier liegend im grünen Gras,
Und meinen Blick gerichtet...


Auf den Flug eines Marienkäfers.

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