Mittwoch, 10. April 2013

- 720 - Das Ticken der Zeiger


Leise tickt und schlägt es,
Es schlägt und klingt in meinen Ohren.
Denn nur mit meinen Ohren kann ich hören,
Wohin diese Geräusche gehören.


Langsam schlagen Zeiger,
Die uns die Uhrzeit zeigen.
Welche Uhrzeit es so früh schon schlägt,
Und schlagend bewegt sich unser Herz.


Herzschläge schlagen schlagend,
Das Leben welches sie tragen.
Und wir ertragen ein Leben lang,
Das Klicken und Ticken jener Uhren.


Denn die Uhren ticken und klicken,
Tick Tack macht die Uhr gehörig.
Damit wir ja das Klicken hören, 
Um nichts im Leben zu verpassen.


Doch wir passen die Zeit weiter,
Immer weiter und weiter, fort von uns.
Weggeschoben, verrückt und getauscht,
Tauscht jede Sekunde der Zeiger seinen Platz.


Und leise klickt und klackt die Uhr,
Wo der ruhelose Zeiger seinen Platz noch nicht gefunden hat.
Sich jede Sekunde bewegt und reist, nicht inne hält,
Weil den Zeiger nichts mehr hält.


Die Zeit selbst rennt durch seine Finger,
Als wäre sie Sand zwischen unseren Händen.
In einem Stundenglas eingelassen,
Gefangen, eingekerkert alleine gelassen.


Doch die Uhr tickt und tickt,
Sie schlägt und schlägt.
Schlagend jede Sekunde weiter,
Doch der Zeiger wird niemals zu Lebzeiten erleben.


Zu welcher Zeit er stehen bleibt,
Und für alle Moment innehält.

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