Montag, 3. September 2012

- 441 - Der Blick auf eine andere Welt


[ Erst einmal ein ganz großen Dank an Chiara für die tollen Bilder die sie macht, danke für die Erlaubnis deine Bilder als Vorlage meiner Gedichte zu nehmen. Falls ihr euch für ihre Bilder interessieren solltet die ich euch wirklich sehr ans Herz legen kann, dann besucht ihren Blog doch mal: http://chiara-manon.blogspot.de/ ]




Eine Welt die vor ihrem Ende steht, eine Welt die ihren ersten Atemzug tat,
Ein Himmel der sich in unser Gedächtnis glüht, und langsam im Wind verweht.
Die See die auf uns wartet,
Und am Horizont die unbekannten Weiten.


Durch die Wolken strahlen letzte Sonnenstrahlen,
Gedämpftes Licht welches im Wasser spiegelt.
Seichte Wellen die gegen unsere Füße schlagen,
Als wir dort stehen und dem Ende lauschen.


Mich umspielt die Wärme des Tages,
Ein Lächeln mein Gesicht.
Zufrieden blicke ich der Glut im Himmel nach,
Während am Horizont etwas wartet.


Auf der anderen Seite, einer anderen Welt,
Einer anderen Welt, einer anderen Seite.
Dort wartest du auf mich, wo bei dir die Sonne untergeht,
Da geht bei mir die Sonne auf.


Während über mir die Glut den Himmel in Brand versetzt,
Dort steht etwas über dir aus der Asche auf.
Und als ich hier im Wasser stehe, die kühle meine Füße streichelt,
Dort lausche ich dem Wind der deine Stimme trägt, fern aus einer anderen Welt.


Und ich rufe dir entgegen, dem Sonnenuntergang der sich wiederspiegelt,
Dir dort in deiner so fremden Welt.
Warte auf mich ich werde kommen,
Näher, um dir näher zu sein.


Unter mir wo sich der Himmel spiegelt,
Gleitet mein Körper durch das Kühle.
Und über mir wo der Himmel sich auflöst,
Wo die Wolken brechen und das letzte Licht durchscheint.


Dort fährt ein Lichtstrahl, ja der einzige der noch übrig ist, 
Zu dir auf deine Seite, deine unbekannte Seite der Welt.
Einer völlig fremden Welt,
Die ich so sehr suche.


Und ich schwimme und schwimme durch das Wasser,
Mein Körper taucht ein und taucht wieder auf.
Dieselbe Luft die auch du atmest, füllt nun meine Lunge,
Die Luft einer anderen Welt, auf einer anderen Seite.


Nun steh ich hier am Steg, völlig Nass sind all meine Sachen,
Mein ganzer Leib dem die Wärme liebkost.
Öffne meine Augen und meinen Blick,
Für einen Ausblick der nur dir gegönnt.


Auf eine völlig fremde Welt, die einst meine war,
Eine Welt mir so bekannt.
Und du greifst meine Hand, die Hand eines unbekannten,
Um dir gemeinsam mit mir…


Den Sonnenuntergang einer fremden Welt,
Anzuschauen.

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