Donnerstag, 21. März 2013

- 693 - Worauf wartest du

Die Augen auf die Uhr gerichtet und mit jedem Ticken,
Muss ich immer wieder auf die Zeiger blicken.
Worauf wartest du schreit mein ganzes Leben,
In der Brust mit einem Beben.


Mein Herz es schlägt und schreit,
Bist du endlich mal bereit.
Worauf wartest du die ganzen Stunden,
Als wärst du an diesen Ort gebunden.


Jetzt geh endlich los und mach was draus,
Geh endlich in die Welt hinaus.
Worauf wartest du in diesen Tagen,
Denkst du man wird dir nochmal sagen.


Und vorschreiben was du zu tun und lassen hast,
Denn es ist deine Sache was du machst.
Worauf wartest du, weißt du das überhaupt?
Der Moment der dir die Sinne raubt.


Hat sich das Warten denn jemals gelohnt,
Hat das Warten dein Leib geschont?
Worauf wartest du wenn dein Blut zu kochen beginnt,
Wenn das Blut aus deinen Adern rinnt.


Sich in Pfützen zu deinen Füßen sammelt,
Wenn es sich bald ums Leben handelt.
Worauf wartest du, wenn du in den roten Gewässern versinkst,
Langsam aber sich dort drinnen ertrinkst.


Du im Leben schwimmst was langsam aus deinem Leibe weicht,
Der Atem sich langsam aus deinen Lungen schleicht.
Worauf wartest du dann noch wenn die Zeit schon rennt,
Wenn dein Leib vor Schmerzen brennt.


Ja worauf wartest du, wenn du daran vergehst,
Wenn du nicht einmal dein eigenes Leiden verstehst.
Worauf wartest du wenn das Blut auf deiner Haut versiegt,
Eine rote Kruste über ihr nun liegt.


Der Geschmack von Eisen auf deiner Zunge weilt,
Und die Liebe niemand mit dir teilt.
Worauf wartest du dann noch und lässt deine Worte verstauben,
Während die Stunden des Wartens deinen Verstand nun rauben.


Was bewegt dich, dich nicht zu bewegen,
Dich einfach im Leben schlafen zu legen.
Darauf zu warten das die Dinge von alleine kommen,
Die Entscheidung zu Handeln durchs Warten genommen.


Ich frage dich worauf wartest du?
Und ich warte heute noch auf deine Antwort.

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