Dienstag, 31. Juli 2012

- 403 - Klopfen

Leise Tropfen tropften tropfenweise um uns herum,
Denn der Regen regnete regnerisch auf dieser Welt nieder.
Und ein Sturm stürmte stürmisch, meine Erinnerungen fort.
Fort, hinweg, raus aus meinen Gedanken


Denn meine Gedanken waren Zucker,
Und langsam löste sich der auflösbare Zucker auf.
Verging, verschwand und kam nie mehr wieder,
Meine Gedanken waren verloren.


Die Tropfen klopften tropfend an mein Fenster,
Zu öffnen war ich bereits gewillt.
Verlieren könnt ich nichts mehr, außer mich und meinen Zuckerleib,
Sofern er aus Zucker bestand.


Ich ging hinaus und wurde nass,
Vom Regen gezeichnet, klopfte tropfend ein Tropfen auf meine Schulter.
Mein Blick fuhr hoch, zum bewölkten Himmel,
Und als wäre ich ein Haufen Laub, wehte mich der Sturm hinfort.


Meine Gedanken kamen nie mehr wieder,
Sie lösten sich einfach auf.
Und auch ich, ich kam nie mehr wieder,
Denn sie wehten mich fort.


Menschen verändern sich durch viele Dinge,
Einen einfachen Hauch, eine Böse einen Sturm.
Und unsere Einstellungen mögen vergehen,
Als wäre es Regen, eine Lösung oder gar eine Säure die es auflösen lässt.


Doch eines bleibt bestehen, egal welcher Sturm auch stürmt,
Welcher Regen fällt.
Das Herz, das Herz eines Menschen bleibt bestehen.
Und es schlägt und schlägt und schlägt.


Es klopft.

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