Freitag, 4. Januar 2013

- 605 - Von Steinen und Fenstern

Du liegst in deinem Bett wirst von Träumen getragen,
Doch ich liege wach und möcht dir einfach nur sagen.
Was die Welt für mich ist,
Ja was du für mich bist.



Wenn ich in deinem Königreich ein Plätzchen hätte,
Dann wärst du es die ich errette.
Ich wäre dein Ritter und du wärst meine Maid,
Doch dies ist eine längst vergangene Zeit.



Ich möcht dich nicht aus deinen Träumen reißen,
Doch möchte ich Steine an dein Fenster schmeißen.
Dir die Worte sagen die so lange auf meiner Zunge liegen,
Die Gründe weshalb ich dir so erliege.



Ich kann nicht schlafen muss ständig denken,
Dir ganz allein mein Herz schenken.
Dich in deine Träume begleiten und deinen Gedanken erschließen,
Möchte ich deine Nähe genießen.



Doch auch fern ab meiner Zweisamkeit,
Fühl ich manchmal diese Einsamkeit.
Wo der Raum zwischen uns noch Leere kennt,
Wo ihn keiner bei seinem stummen Namen nennt.



Ich möchte dich in deine Träume begleiten,
Dich ergründen zu allen Zeiten.
Doch möchte ich dich nicht aus deinen Träumen wecken,
Doch kann ich es nicht länger verstecken.



Werfe ich Kieselsteine an deine Fensterscheibe,
Stumme Wortlosigkeit, in der ich verbleibe.
Deinen Träumen so nah, deinen Atem spüren,
Sind dies Gedanken die mich stets verführen.



Du liegst in deinem Bett und wirst von deinen Träumen getragen,
Meine Worte werde ich vielleicht niemals sagen.
Doch vielleicht wird es dir in deinen Träumen erscheinen,
So erscheinst du in meinen. 

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