Donnerstag, 30. August 2012

- 437 - Auf hoher See

In die unendliche Dunkelheit, in die wir blicken,
Der Geruch von Salz in meiner Nase.
Das Geräusch von Wellen in meinen Ohren,
Und wie weh mein Herz mir tut, verschollen auf hoher See.


Ständig in derselben Lage,
Keine Rettung ist in Sicht.
Immer kälter wird dir werden,
Immer blauer dein Gesicht.


Schwerelos treibt der Körper auf hoher See,
Wo dich die Meerjungfrauen rufen.
Tief hinab in ihr kaltes Reich,
Kein Atem dir vergönnt.


Und im kalten, eisig kalten Wasser,
Läuft dir eine Träne hinab.
So warm und wohlgesonnen,
Bis dein Herz wieder für dich schlägt.


Tauchst du auf aus diesem Alptraum,
Viel zu lange warst du fort.
Die Wehmut die dich plagt,
Verschollen auf hoher See.


Wird dich niemand vermissen,
Werden sie dich langsam vergessen.
Doch dein Herz schlägt noch,
Auf hoher See.


Blickst du erneut in die unendliche Dunkelheit,
In der du dich verloren glaubst.
Dich und dein noch schlagendes Herz,
Auf hoher See verschollen.


Der Geschmack von Salz auf deiner Zunge,
Die Wellen die um mich schlagen.
Du alter Seemann den keiner vermisst,
Und die Sehnsucht die dich treibt, hin und her im Meer.


Verschollen auf hoher See,
Wo du hingehörst.
Die Sehnsucht die dich rief,
Das Meer dem du gehorchst.


Wird dich niemand vermissen,
Und langsam vergessen.
Doch der Geschmack von Salz bleibt,
Wie das Rauschen der Wellen für immer bleibt.


Verschollen auf hoher See.

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