Mittwoch, 29. August 2012

- 432 - Offenbarung

Offenbar bahnte sich in der Offenbarung,
Offensichtliches an.
Doch bangten wir nicht, wir begannen zu bedenken,
Und mit dem bedenken eröffnete sich uns etwas Neues.


Von vornerein war uns nicht klar,
Das wir die Dinge nicht von vorne sehen durfte,
Doch durften wir von allen Seiten,
Das sehen was war und ist.


Offensichtlich fanden wir was offensichtlich ist,
Und doch blieb offen was offenbar andere verstanden.
Doch verschlossen wir uns nicht, wir vergossen keine Träne,
Doch vergingen mit den Tagen, der Glaube an die Offenbarung.


Wann wird sich etwas offenbaren,
Wenn wir offensichtlich nicht verstehen.
Wie offensichtlich es ist zu hören und zu sehen,
Um es endlich zu verstehen.


Die Offenbarung ist ein Teil dessen,
Dessen was wir so lange suchen.
Doch suchen wir nicht die Suche selbst,
Die Antwort, die Offenbarung.


Und offen gesagt, wo stehen wir nun heute,
All die Fragen die wir uns stellen.
Nicht in der Lage das offensichtliche zu erkennen,
Viel zu schwer haben wir uns dies gedacht.


Doch was hält uns schon von der Offenbarung ab,
Offensichtlich ist es nicht, nichts von Wert.
Nur wir selbst, keine größere Bedeutung die uns hält,
Aufhält es zu verstehen es endlich zu offenbaren.


Und in der Offenbarung die wir mit der Zeit erkennen,
Erkennen wir das wir offensichtlich die ganze Zeit.
Uns selbst ein Klotz am Bein waren,
Es gab nichts was uns hielt, nichts was uns Einhalt befahl.


Nur wir,
Wir selbst.

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