Dienstag, 28. August 2012

- 428 - Schatten

Schatten liegen auf unseren Häuptern,
Die Vergangenheit holt uns ein.
Was vergangen ist, bleibt nicht vergraben,
Weder vergessen noch vergolten.


Der kalte Schauer der sich über uns legt,
Die Nackenhaare stehen aufrecht.
Wir atmen leise aus Angst wir würden entdeckt,
Und dein Herz schlägt still.


Ganz stumm aus Furcht, willst du nicht einmal blinzeln,
Denn das Geräusch könnte dich verraten.
Wovor hast du Angst, wovor willst du fliehen,
Vor dem du nicht einmal fliehen kannst.


Ein Schatten legt sich übers Land,
Wir haben alle Leichen in unserem Keller.
Geheimnisse die nicht fürs Licht geschaffen,
Verrat, Lüge und Betrug.


Und wenn es nach unseren Herzen greift,
Die Kälte zuschlägt und wir ihr erliegen.
Keine Flucht uns mehr gelingt,
Sie konnte nie gelingen.


Und wir müssen lernen dass wir uns ihnen stellen müssen,
Dass sie uns finden egal wo wir auch sind.
Die Vergangenheit ist wie ein Schatten,
Ein Schatten der auf uns liegt und uns folgt.


Du kannst rennen und rennen, dich verstecken und glauben zu entkommen,
Doch entkommst du nicht der Wahrheit.
Du zögerst es nur raus,
Bis zu dem Tag an dem man dich richten wird.


Für deine Vergehen,
Und deine Taten.
Und vielleicht wird dieser Schatten sich einmal legen,
Nicht auf uns sondern unter unseren Füßen.


 So das er der ständige Begleiter unserer Taten wird,
Vor denen wir weder fliehen uns noch fürchten.
Denn mit einem reinen Herzen und der stätigen Wahrheit in Gedanken,
Können wir die Schatten brechen und einen Lichtstrahl auf die Welt fahren lassen.

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