Mittwoch, 15. August 2012

- 418 - Vergraben in der Dunkelheit

Vergraben in der Dunkelheit,
Wenn das Herz keinen Grund mehr zum Schlagen kennt.
Es nicht mehr weiß wer ich eigentlich bin,
Oder wo ich bin.


Finde mich wieder an einem dunklen Ort,
So lange schien keine Sonne mehr hinein.
Vergraben unter alten Gedanken,
Vergraben unter einer Schuld die nicht vergeht.


Verkraften wir den Tod derer die wir lieben,
Oder beginnen wir zu vergessen?
Was macht uns zu Menschen,
Wenn nicht das Fühlen selbst?


Vergraben in der Dunkelheit,
Wo die eigene Kraft keinem Weg nach draußen kennt.
Es nicht mehr weiß wohin es geht,
Dann wird einem die Heimat zu fremd.


Finde ich mich wieder an einem dunklen Ort,
Wo die Schatten über uns regieren, und die Bitte nach Licht vergeht.
Wenn wir einsam in der Einsamkeit verweilen,
Ohne auch nur ein Wort zu verlieren.


Wir schreiben nieder was geschah und geschehen wird,
Mit der Tinte die aus unseren Tränen gemacht.
Der blinde Schrei nach Freiheit den wir so sehr begehren,
So unerreichbar wie das Licht.


Und in der dunkelsten Stunde unserer Leben,
Gräbt sich eine Hand zu uns durch.
Zu einem finsteren Ort den wir nicht kennen,
Nur noch einen Atemzug der uns verbleibt und eine Entscheidung.


Wir mögen unter all dem vergehen, all den Lastern, den Sünden und Taten,
Wir mögen uns auch nicht mehr wiedererkennen.
Doch wenn nur eine helfende Hand, sich zu uns gräbt,
Ein einziger Lichtstrahl die Dunkelheit bricht.


Dann finden wir und unser Herz, einen neuen Grund,
Wofür es ab heute schlägt.

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