Dienstag, 21. August 2012

- 421 - Sterne zu Staub

Wie ein alter Traum der dir nicht aus den Gedanken geht,
Ein Wort so leise, das es keiner versteht.
Ein Traum den du träumtest in jungen Jahren,
Als Sterne noch Sterne waren.


Ein leises Wispern welches durch den Wind durchweht,
Und ein Schauer dir über den Rücken geht.
Mit einem Ohr an deiner Brust mit dem anderen lauschen wir dem Wind?
So als wenn Sterne noch Sterne sind.


Und ihr Staub der im Winde fliegt,
Ist es ihre Stimme die keine Kraft mehr kriegt.
Und Wörter die jene Lippen verlassen,
Die Sterne zu Staub werden lassen.


So wie der Sand der langsam seine Wellen schlägt,
Und deine Lunge keinen Atem mehr trägt.
Sind es nur Worte wie sie nie mehr werden,
Wenn Sterne langsam ersterben.


Wenn deine Träume nacheinander vom Himmel verschwinden,
Und sich deine Worte an nichts mehr binden,
Kein Ohr auf unser Brust mehr liegt um es noch einmal zu hören,
Wie Sterne zu Sternen gehören.


Wir langsam verstummen uns nichts mehr über die Lippen geht,
Der Staub langsam verweht.
Bis die Erinnerungen verblassen und vergehen,
Wenn Sterne wie Staub verwehen.


Und am Ende ein Himmel ohne Lichter lebt,
Dein Herz einfach nicht mehr schlägt.
Der Himmel stirbt, es wird zu dem größten Raub,
Wenn Sterne werden zu Staub.

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