Montag, 27. August 2012

- 427 - Zwei Teile in einem


Es steckt so vieles in dir, das pechschwarze Haar,
Die braunen Augen und die kleine Nase.
Deine Lippen, ein großes Herz,
Der Verstand, dein Humor.

Es steckt so viel in dir von ihnen,
Könntest du dich bloß an sie erinnern.
Wie sie waren,
Wer sie waren.

Doch blieb dir nicht die Zeit, sie kennenzulernen,
Nicht die Zeit sie zu verstehen, dich zu erinnern.
Keine Zeit war vorhanden, für einen Menschen wie dich,
Und zurückbleibt eine Welt in Dunkelheit.

Was verstehst du von dem wie sie waren, von dem was in dir steckt,
Zwei Teile in einem gebunden.
So vieles was in dir steckt, was du nicht kennst, von dem du nichts weißt,
Von Menschen die dir fremd sind, dir unbekannt.

Dein Herz fühlt sich schwer an, in deiner zu engen Brust,
Viel zu groß ist das Gefühl der Fremdheit, nur Erzählungen tun Kunde derer die in dir sind.
Die Teile die dich zu dem machen wer du bist,
Und doch sind sie dir so fremd, bist du dir selbst fremd?

Erkennst du dich in einem Spiegel? Oder die von denen sie dir erzählten,
Kannst du dir vorstellen ein Teil dieser beiden zu sein?
Mit dem Haar, der Nase, den Augen und deinem Herzen,
Dem Humor und dem Verstand?

Du merkst wer du bist, wenn du ehrlich zu dir bist,
Und nicht die Erzählungen über die die in dir sind.
In dir steckt vieles mehr, viel mehr als das was du wagst zu glauben,
Zwei Teile in einem machen dich nicht zu ihrem Abbild.

Und die pechschwarzen Haare,
Die braunen Augen und die kleine Nase.
Deine Lippen, ein großes Herz,
Der Verstand, dein Humor.

Das bist du und niemand anderes,
Egal ob du sie kennst oder nicht.
Sei nicht traurig dass sie dir so fremd, nicht nah und so endlos fern erscheinen,
Dein Herz schlägt in deiner Brust, in deiner.

In der Brust des einem aus zwei Teilen.

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