Freitag, 31. August 2012

- 438 - Staubige Bücher und alte Sagen

Die alten staubigen Bücher, die sich in meinem Zimmer stapeln,
Halten Dinge in sich gefangen, Geschichten und Sagen.
Ich hole mir mein Kind auf meinen Schoß,
Langsam lass ich ihn in meine Arme sinken.


Und fange an ihn davon zu erzählen,
Wohin mich die Reise treibt.


Kennst du die Geschichte, von dem Meer aus puren Wolken,
Sie sind so weiß als wären sie die Reinheit, als wären sie aus Zuckerwatte geboren.
Halte deinen Atem nicht mehr an, denn dort ist die Luft viel frischer als hier,
Doch egal woran du auch glauben magst, ich bin stets bei dir.


Lass mich dich von mir führen, während du auf meinen Schultern sitzt,
Eine Völlig fremde Welt steht dir noch offen.
Wohin wir gehen zeig ich dir,
Dort hab ich wundersames getroffen.


Mein Herz schlägt schneller, ich kann mich nicht mehr halten,
Mein Herz schlägt schneller, kannst du es sehen?
Mein Herz schlägt schneller, ruf ihnen nach,
Mein Herz schlägt schneller, immer schneller.


Kennst du die Geschichte, von dem Reh in diesem Zauberwald,
Du kannst dort etwas rein rufen, bis es wieder zu uns schallt.
Halte dich fest an meiner Hand, sonst gehst du mir verloren,
Diese Geschichten sind deine Welten, dort wurdest du rein geboren.


Ich hebe dich hoch in die Luft, bis du mit deinen Schwingen gleitest,
Hab keine Angst vor dem was kommt, ich bin es der dich begleitet.
Ganz egal wohin dein Weg dich führt, ich zeige dir diese Welt,
Denn in jedem Winkel und jedem Loch gibt es Überraschung die es für dich offen hält.


Mein Herz schlägt schneller, kannst du es hören?
Mein Herz schlägt schneller, kannst du es spüren?
Mein Herz schlägt schneller, fasse an meine Brust,
Dein Herz schlägt schneller, wir sind bald da.


Und die alten staubigen Bücher, die sich in meinem Zimmer stapeln,
Halten Dinge für uns offen, Geschichten und Sagen.
Ich lasse dich auf meinem Schoße sitze, erzähle dir von all den wundersamen Sachen,
Die wir, wir gemeinsam machen.


Doch die wundersamte Geschichte,
Die Geschichte die du noch nicht kennst.
Erzähle ich dir zu einer besonderen Stunde,
Der Stunde deiner Geburt.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen