Dienstag, 27. November 2012

- 556 - Wenn zwei Welten kollidieren

Part I


Wir sind die zwei Welten, die sich gegenüber stehen.
Wir sind die zwei Fremden die sich Tag für Tag sehen.
Zwei Welten die langsam kollidieren,
Während wir uns im Nichts, ja im Nichts verlieren.

Zwischen uns herrscht eine Gravitation, wir können keinen Schritt mehr wagen,
Wir stehen uns so nah gegenüber, doch können wir nichts sagen.
Ein Vakuum mitten drin, der Atem wird uns gestohlen,
Reich mir deine Hand, vielleicht kann ich dich rüber holen.

Zwei Welten völlig verschieden, doch haben wir was gemein,
Stehen wir hier im völligen Nichts, doch so muss das nicht sein.
Zwei Fremde die das Nichts verbindet, die zusammen etwas teilen,
Während die Stille herrscht und sie in der Dunkelheit verweilen.

Refrain

Du bist die Sonne und ich schein der Mond zu sein,
Lass uns aneinander geraten, lass mich werden dein.
Und wenn es mein Verderben sei, dann war es mir das wert,
Denn dieser  Versuch wäre alles andere als verkehrt.

Part II

Wir sind zwei Welten, wir werden umrundet von der Dunkelheit,
So nah und doch so fern,  teilen wir die Einsamkeit.
Lass uns kollidieren, lass uns aneinander geraten,
Ich kann hier nicht verweilen sprechen werden Taten.

In deiner Brust, dort schlägt derselbe Takt wie in mir,
Hast du vielleicht die andere Hälfte meines Herzens in dir.
Wir sollten die Teile zusammenfügen, wie sie einstig waren,
Und mein Herz erbebt in deiner Brust nach all den langen Jahren.

Refrain

Du bist die Sonne und ich schein der Mond zu sein,
Lass uns aneinander geraten, lass mich werden dein.
Und wenn es mein Verderben sei, dann war es mir das wert,
Denn dieser  Versuch wäre alles andere als verkehrt.


Part III

Zwei Welten so nah und doch so fern, fern , fern…
Du bist das einzige Licht in der Dunkelheit, du bist ein Stern.
Wir sind zwei Fremde, die sich nicht fremd zu sein scheinen,
Doch wäre ich gerne ein Teil von deinen, deinen, deinen.

Von deinen Eindrücken, von deiner eigenen Welt,
Lass uns kollidieren, es gibt nichts was uns mehr hält.
Lass zwei fremde Welten verschmelzen, sie zu einer verbinden,
So kann die Leere und das Nichts zwischen uns für immer verschwinden.


Refrain 

Du bist die Sonne und ich schein der Mond zu sein,
Lass uns aneinander geraten, lass mich werden dein.
Und wenn es mein Verderben sei, dann war es mir das wert,
Denn dieser  Versuch wäre alles andere als verkehrt.


Part IV

Wir sind zwei Welten, die eigentlich eine sein müssten,
Wenn die zwei Fremden, von ihrem Gegenüber wüssten.
Einander bestimmt, wenn sie sich nun endlich finden,
Zwei Welten die langsam in Nichts verschwinden.

Refrain

Du bist die Sonne und ich schein der Mond zu sein,
Lass uns aneinander geraten, lass mich werden dein.
Und wenn es mein Verderben sei, dann war es mir das wert,
Denn dieser  Versuch wäre alles andere als verkehrt.


Part V 

Zwei Welten, die eine sein müssten.
Ja eine einzige Welt, wenn sie bloß voneinander wüssten.


 
© Daryl Dean Schosinsky

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