Dienstag, 6. November 2012

- 508 - Wie zwei Sterne in der Endlosigkeit



Wir sind wie zwei Sterne,
Jeden Abend können wir einander erblicken.
Doch dennoch ist es uns nicht gewährt,
Einander zu berühren.


Würden wir einander begegnen,
Würden wir dann einander einschmelzen?
Oder müssten wir traurig feststellen,
Dass unsere Lichter längst erloschen sind.


Die Menschen sehen uns von der Erde aus,
Sagen wie schön die Sterne einander gleichen.
Und so nah sie am Himmel funkeln,
Desto weiter sind sie im All verstreut.


Irgendwo in der kalten Dunkelheit gefangen,
Wo einen die Lichter erloschener Sterne entgegen strahlen.
Nur um am Ende feststelle zu müssen,
Das wir wie zwei Sterne sind.


Aus weiter Ferne blicke ich dir entgegen,
Sehe dein Strahlen dein Leuchten aus einer gänzlich anderen Perspektive.
Es lässt mich unterscheiden von den Menschen auf der Erde,
Denn keiner von ihnen kennt die Unendlichkeit, in der wir gefangen sind.


Doch ich bin dir von meinen Gefühlen her so nah,
Als könne ich dein Brennen, dein Strahlen auf der Haut vernehmen.
Und ich vernehme ein Brennen in meiner Brust,
Ich bin nur ein Beobachter aus einer anderen Galaxie.


Vielleicht hast du mich einstig gesehen,
Flüchtig unter den tausend anderen funkelnden Sternen am Himmel.
Eingegraben unter unzähligen anderen,
Eingegraben unter Sternen die heller strahlen werden als ich es je könnte.


Doch für mich bist du der eine Stern,
Mein Abendstern der heller leuchtet als es die Vorstellung erlaubt.
Erschaffe ich mir in meinen Gedanken einen Himmel,
Wo es nur dich zu geben scheint.


Du branntest dich in meine Gedanken,
Schmelz mich ein, weil du es kannst.
Wie zwei Sterne die dasselbe Schicksal teilen,
Verflucht auf ewig einander aus der Ferne zu betrachten.


Lass mich von dir Träumen, denn es ist das einzige was mir noch bleibt,
Denn egal wie oft ich meine Hände nach dir ausstrecke, ich werde dich nicht erreichen.
Vielleicht wird mein Leuchten von dir sondiert,
Rausgefiltert und extrahiert.


Um am Ende auch dein zu sein,
Dein Traum den du glaubtest nie Berühren zu können.
Und wenn dies geschieht, dann lass uns unsere Grenzen testen,
Brechen wir die Gesetze der Physik.


Wandeln wir einander völlig um,
Keine Sterne mehr zu sein.
Wir können anfangen eine neue Perspektive einzuschlagen,
Lass uns einfach zwei liebende Menschen sein.


Die wie zwei Sterne zueinander fanden,
In der Endlosigkeit selbst.

Kommentare:

  1. bist du verliebt, bro?

    AntwortenLöschen
  2. Also ins Leben bin ich auf jedenfall verliebt, wer bist du denn wenn man fragen darf? Ich will jetzt nicht Bro oder Sis schreiben weil ich mir da jetzt nicht sicher bin. :D

    AntwortenLöschen
  3. Wow. Dieser Text ist einfach so wundervoll. Er berührt und verzaubert. Und er lässt hoffen.
    Danke dir dafür!

    AntwortenLöschen
  4. Kein Problem, wenn meine Texte in dir etwas auslösen, dann ist mir das Dank genug.

    AntwortenLöschen
  5. ins leben verliebt zu sein ist das einzig ergibige, bis du auf die eine stößt, viel glück. oder viel schicksal, wie auch immer.
    gibt es frauen, die bro sagen?

    AntwortenLöschen
  6. Ja die gibt es, da kenne ich sogar einige. Außerdem schreibe ich doch viel über die Liebe muss ich denn verliebt sein? Vielleicht bin ich es vielleicht auch nicht.

    AntwortenLöschen