Sonntag, 15. April 2012

- 259 - Fremd

Einst war die Welt ein bunter Ort.
Doch mit der Zeit kamen die Wolken.
Mit den Wolken der Regen,
Der Regen, der alles verwusch.

Du begannst sie nicht mehr zu erkennen,
Alles war dir auf einmal so fremd.
Du glaubtest dich an die dunklen Bäume nicht erinnern zu können,
Doch waren sie nicht fremd.

Sie verloren ihre Farben,
Mit der Zeit auch ihr Licht.
Alles war in Schatten gehüllt,
Und du begreifst,

Du bist blind.

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